|
|
August Georg von Baden
Markgraf von Baden-Baden
|
Lebenszeit: 1706-1771 Regierungszeit: 1761-1771
Kurzbiografie
Der letzte Sohn des Markgrafen Ludwig Wilhelm und seiner Frau Sibylla Augusta wurde im Januar 1706 geboren und sollte der letzte regierende Markgraf aus der "Bernhardinischen Linie“ werden. Mit zwanzig Jahren wurde August Georg Priester, der Papst entband ihn jedoch von seinem Gelübde und er heiratete Maria Viktoria Pauline von Aremberg.
Biografie
August Georg von Baden wurde am 6. Januar 1706 als Sohn von Ludwig Wilhelm und Sibylla Augusta geboren. Von seiner Mutter zum geistigen Stand bestimmt, wurde er 1726 Domherr zu Köln und 1728 Domdechant zu Augsburg. 1735 wurde August Georg vom Papst von seinen geistlichen Ämtern entbunden und heiratete Maria Viktoria Pauline von Aremberg. Die Ehe blieb kinderlos. 1761 trat er die Nachfolge seines Bruders Ludwig Georg an, der keinen männlichen Nachfolger hinterlassen hatte. Unter der Regierung des Markgrafen August Georg wurde eine Schulordnung, eine Brandversicherung und eine Witwenkasse eingeführt. Zudem richtete er zu Ehren seines Vaters, des Türkenlouis, die "Türckische Kammer“ im Schloss Rastatt ein, wo die osmanischen Beutestücke aufbewahrt wurden. Mit August Georgs Tod 1771 starb die katholische Linie der Zähringer aus, und die Markgrafschaft Baden wurde wieder mit der Markgrafschaft Durlach vereint.
|
|

Heinrich Lihl, Öl auf Leinwand, um 1760. Schloss Rastatt
|
|
|
|
|
| Siehe auch... |
Personen:
|
Themen:
|
Themenreisen:
|
 |
| Der letzte seines Standes |
| Mit dem jüngsten Sohn des Türkenlouis starb die Linie der Baden-Badener Markgrafen, der katholischen Zähringer, aus. |
|
 |
|
|
 |