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Roxelane Hurrem Sultan
Gemahlin Sultan Süleymans I.
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Lebenszeit: Zwischen 1500 und 1506-1558 Regierungszeit: um 1533-1558
Kurzbiografie
Die ehemalige Sklavin ostslawischer Abstammung Roxelane heiratete Süleyman I. und wurde zu seiner einflussreichsten Beraterin. Um ihren Status zu sichern, ließ Hurrem Sultan den Freund und Großwesir des Sultans ermorden. Sie schreckte auch nicht davor zurück, die Söhne Süleymans aus erster Ehe zugunsten einer ihrer Söhne zu beseitigen.
Biografie
Großen Einfluss auf Sultan Süleyman den Prächtigen hatte seine Favoritin Hurrem Sultan, die als Alexandra Lisowska zwischen 1500 und 1506 in Ruthenien geboren wurde. Die von den Europäern "Roxelane" genannte Frau wurde als Kind von Tataren versklavt und in den Palast des Statthalters der Krim verkauft. Von dort gelangte sie in die osmanische Hauptstadt und wurde dem osmanischen Großherrn als Geschenk übergeben. Sie war wohl klein und graziös und verstand es, den Sultan an sich zu fesseln, der sie um 1533 zu seiner vierten Frau machte. Aus dieser Position heraus stieg Roxelane zur einflussreichen Beraterin des Padischahs und Intrigantin in eigener Sache auf, nachdem sie die bisherige Favoritin verdrängt hatte.
Um ihre Macht nicht zu gefährden, denunzierte sie den Freund und Großwesir des Sultans, der daraufhin umgebracht wurde. Zudem sorgte Roxelane dafür, dass nie wieder ein Großwesir eine ihr gefährlich werdende Machtposition einnehmen konnte. Schließlich ließ Süleyman auf ihr Betreiben sogar seinen Lieblingssohn ermorden, so dass sie einem ihrer eigenen Söhne die Thronfolge sichern konnte. Roxelane starb 1558 und wurde in einem Mausoleum in der Süleymansmoschee auf dem dritten Hügel in Konstantinopel beigesetzt.
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Anonymer venezianischer Holzschnitt, herausgegeben von Mathio Pagani, um 1550. British Museum, London, Prints & Drawings (Inv. 1878.7-13.4166)
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| Siehe auch... |
Personen:
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Themen:
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| Tödlicher Einfluss |
| Sie machte "Karriere", von der Sklavin zur Sultansgattin und mächtigsten Frau im Reich. Der Sultan war ihr so ergeben, dass er sogar über Leichen ging, nämlich die seines Sohnes ... |
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