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Karl Friedrich von Baden
Markgraf von Baden-Durlach, Kurfürst und Großherzog von Baden
Lebenszeit1728-1811
Regierungszeit1746-1811

Kurzbiografie
Mit neun Jahren wurde Karl Friedrich Markgraf von Baden-Durlach. In seiner langen Regierungszeit führte er zahlreiche Verwaltungsreformen durch und förderte den Aufbau der Wirtschaft. Nach dem Erlöschen der baden-badischen Linie 1771 vereinigten sich beide Markgrafschaften. Unter Napoleon wurde Karl Friedrich 1803 zum Kurfürsten ernannt, und 1806 wurde Baden ein Großherzogtum.


Biografie
Unter der Vormundschaft von Magdalena Wilhelmine von Württemberg wurde der erst neunjährige Karl Friedrich Markgraf von Baden-Durlach. Bis zur Erklärung seiner Mündigkeit 1746 unternahm er Bildungsreisen nach den Niederlanden, in das damals österreichische Belgien, in die Republik Holland und nach Paris, bevor er selbst die Regierungsgeschäfte übernahm. 1751 heiratet Karl Friedrich Karoline Luise von Hessen-Darmstadt, die zusammen mit ihrem Mann den Grundstock der heutigen Sammlung der Karlsruher Kunsthalle aufbaute. Durch sie wurde der Karlsruher Hof zum Zentrum des geistigen Lebens und der Aufklärung. Durch Verwaltungsreformen baute er einen Beamtenstaat auf. Er widmete sich auch intensiv der Rechtspflege und hatte besonderes Augenmerk auf die Wirtschaftsentwicklung Badens.

Nach dem Tod des letzten Markgrafen von Baden-Baden wurden die beiden Markgrafschaften unter Karl Friedrich 1771 wieder vereinigt. Die Französische Revolution verursachte zunächst Gebietsverluste, hatte aber kaum innenpolitische Folgen. Nach dem Reichsdeputationsausschuss zu Regensburg 1803 wurde der Markgraf von Baden zum Kurfürsten ernannt. Drei Jahre später wurde Karl Friedrich schließlich Großherzog von Baden.



Carl Friedrich von Baden (reg. 1746-1811)/Badisches Landesmuseum, Karlsruhe

Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Inv. R 503)

Siehe auch...
Themen:
Blick in die Geschichte Badens

"Hessische Minerva"
Seine Frau, Karoline Luise von Hessen-Darmstadt, stahl ihm fast die Show. Die hessische Prinzessin war nämlich außergewöhnlich gebildet und vielseitig begabt. Wegen ihrer intellektuellen Kenntnisse und Fähigkeiten nannte man sie auch die "hessische Minerva".

 

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