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Leopold Wilhelm von Baden
Markgraf von Baden-Baden
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Lebenszeit: 1626-1671
Kurzbiografie
Leopold Wilhelm von Baden, der zweitgeborene Sohn des Markgrafen Wilhelm, machte sich schon früh im Dienst des Kaisers Leopold I. verdient. 1663 wurde er von diesem zum Reichsfeldmarschall ernannt und bekämpfte erfolgreich die Türken bei St. Gotthard. Nach dem Waffenstillstand von Vasvar lebte Leopold Wilhelm bis zu seinem Tod 1671 am kaiserlichen Hof.
Biografie
Leopold Wilhelm, der zweite Sohn des Markgrafen Wilhelm und seiner ersten Gemahlin Katharina Ursula von Hohenzollern, ging schon früh an den kaiserliche Hof nach Wien, wo ihm die Würde eines kaiserlichen Kriegsrates übertragen wurde. Leopold I. machte ihn zudem zum Hauptmann seiner Leibgarde. 1659 befehligte er Teile des kaiserlichen Heeres, das als Verbündeter auf der dänischen Seite im Krieg Dänemarks gegen Schweden kämpfte. Bei der Aufstellung eines Heeres gegen die Türken 1661 wurde Leopold Wilhelm zunächst Feldmarschallleutenant und 1663 schließlich Reichsfeldmarschall. Ein Jahr später schlugen sich die Truppen unter Leopold Wilhelms Befehl erfolgreich bei St. Gotthard und bereiteten dem osmanischen Heer eine schwere Niederlage. Nach dem Rückzug der Reichsarmee lebte Leopold Wilhelm bis zu seinem Tode im März 1671 zumeist am kaiserlichen Hof. Durch seine Ehe mit der Gräfin Sylvia Katharina von Millesimo und Caretto kam die Herrschaft über Lobosiz in Böhmen an das Haus Baden. Aus der zweiten Ehe mit Maria Franziska von Fürstenberg gingen fünf Kinder hervor, von denen nur ein Sohn die ersten Kindheitsjahre überlebte, aber ohne Nachkommen starb.
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Wallerant Vaillant, Zeichnung, 1656. Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe
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| Ein Badener in Wien |
| Er war einer der zahlreichen badischen Markgrafen, die in der habsburgischen Armee kämpften, jedoch einer der wenigen, die ihr Domizil in der Fremde wählten. |
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