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Mustafa Pascha aus Rodosto
Großwesir, Janitscharenağa, Oberbefehlshaber der Pfortentruppen
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Lebenszeit: ?-1690 Regierungszeit: 1688-1690
Kurzbiografie
Mustafa Pascha, der Janitscharenağa und Oberbefehlshaber der großherrlichen Pfortentruppen bei der Belagerung Wiens, wurde 1688 zum Großwesir ernannt. Nach einer Niederlage gegen den Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden fiel er in Ungnade und starb 1690 in der Verbannung.
Biografie
Mustafa Pascha aus Rodosto mit dem Beinamen "Bekri" - "der Trunkenbold“ - trat erstmalig bei der Belagerung Wiens 1683 als Janitscharenağa und Oberbefehlshaber der großherrlichen Pfortentruppen in Erscheinung. Nach der Niederlage gegen das Entsatzheer schien er auf der Flucht sein etwa zwanzig Pfund schweres Panzerhemd mit Zierbeschlägen aus vergoldetem Silber zurückgelassen zu haben, das wahrscheinlich vom Markgrafen Ludwig Wilhelm erbeutet wurde.
1689 trafen der zum Großwesir ernannte Mustafa Pascha und Ludwig Wilhelm in einer weiteren Schlacht aufeinander, welche der Markgraf siegreich beenden konnte. Daraufhin fiel der Großwesir bei Sultan Süleyman II. in Ungnade und wurde in die Verbannung geschickt, wo er 1690 starb.
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| Siehe auch... |
Exponate:
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| Ein "Souvenir" vom Feldzug |
| Das schwere Panzerhemd des Janitscharenağas aus Rodosto befindet sich heute in der Abteilung "Türkenbeute" des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe. |
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