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Osman I., Gazi
Emir, gilt als erster Sultan, führte aber nicht offiziell den Titel
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Lebenszeit: ?-1326 Regierungszeit: 1281(?)-1326
Kurzbiografie
Der Sohn des Häuptlings Ertoğrul übernahm wahrscheinlich nach dem Tod seines Vaters 1281 die Herrschaft über das Turkmenenfürstentum, das er zu einem regelrechten Staatswesen aufbaute. Osman mit dem Spitznamen Gazi (Glaubenskrieger), bekannte sich bei der Machtübernahme zum Islam und vergrößerte seinen Machtbereich durch zahlreiche kriegerische Eroberungen.
Biografie
Osman I. war der Sohn des Turkmenenhäuptlings Ertoğrul und übernahm die Macht über den Stamm nach dem Tod seines Vaters wohl um 1281. Er gilt heute als der Namensgeber und Begründer des Osmanischen Reiches. Bei der Machtübernahme bekannte sich Osman zum Islam, sich selbst bezeichnete er als Gazi, einen aktiven Glaubenskrieger, der den Islam mit Waffengewalt verbreitete.
Die Tradition des Nomadentums wurde unter Osman I. aufgegeben, und der ständige Zuzug von Kriegern aus benachbarten Gebieten erforderte eine langfristige Änderung des Herrschaftssystems. 1317, mit fast 60 Jahren, übertrug Osman den Oberbefehl über das Heer seinem Sohn Orhan. Kurz nachdem die Osmanen die bedeutende byzantinische Stadt Brussa/Bursa nahe dem Marmarameer erobert hatten, starb Osman I. im Jahr 1326. Unter ihm wurde das Stammesgebiet von zuerst 1.500 qkm auf 18.000 qkm erweitert - damit legte Osman den Grundstein für das sich nun entwickelnde Osmanische Reich, das bis ins 20. Jh. hinein bestehen sollte.
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Osmanische Miniaturmalerei. Topkapı Sarayı Müzesi, Istanbul (Inv. H 1563, Fol. 37a)
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| "Knochenbrecher“ |
| Der Name Osman bedeutete "Knochenbrecher“, und auch der Königsgeier als Symbol von Macht und Herrschaft wurde damit bezeichnet. |
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