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Mehmet VI., Vahideddin
Sultan
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Lebenszeit: 1861-1926 Regierungszeit: 1918-1922
Kurzbiografie
1918 bestieg der letzte Sultan des Osmanischen Reiches, Mehmet VI. Vahideddin, den Thron. Als Unterlegener im 1. Weltkrieg musste er den Bedingungen der Alliierten zustimmen. Nachdem Kemal Atatürk 1922 die Macht übernommen und das Sultanat abgeschafft hatte, musste der ehemalige Sultan das Land verlassen.
Biografie
Kurz vor dem Ende des 1. Weltkriegs 1918 bestieg Mehmet VI. Vahideddin den Thron. Aufgrund ungeschickter Verhandlungen seiner Diplomaten und der Interessenslage der Alliierten, musste der Sultan den extrem harten Friedensbedingungen zustimmen. Konstantinopel war nach fast 500 Jahren wieder in der Hand der Europäer und auch das restliche Gebiet des Osmanischen Reiches wurde wie auf einem Basar zwischen den Alliierten aufgeteilt. In der Zwischenzeit erlangte Kemal Atatürk die eigentliche Macht in Anatolien und rief 1922 schließlich die Türkische Republik aus - somit war das Sultanat abgeschafft.
Zusammen mit seinem Sohn und einem Eunuchen, der einen Koffer mit den Juwelen des osmanischen Herrschers und das goldene Kaffeeservice trug, floh der abgesetzte Großherr durch eine Geheimtür des Palastes. Der letzte Sultan des Osmanischen Reiches starb 1926 in St. Remo, Italien.
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Topkapı Sarayı Müzesi, Istanbul (Inv. 17/ 243)
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| Unrühmliches Ende |
| Der letzte Sultan floh mit dem goldenen Kaffeeservice im Koffer auf einem englischen Kriegsschiff. |
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