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Kalligrafie - Die Kunst des schönen Schreibens
Schönschrift als Kunstform - Entstehung und Charakter des Phänomens
Seit etwa 700 entwickelte sich im Orient die Kalligrafie (kalos, griech. schön; graphein, griech. schreiben), die Kunst des schönen Schreibens. Die auf Arabisch “hat“ genannte Schönschreibkunst, war die typischste Kunstform der islamischen Welt.

Auch die Osmanen widmeten sich mit Hingabe der Kalligrafie. Die hohe Anerkennung, die die osmanische Schönschriftkunst erfuhr, verriet ein Sprichwort, welches besagte, dass der Koran in Mekka und Medina offenbart, in Ägypten rezitiert, aber in Istanbul geschrieben wurde.

Möglicherweise wurde die Entwicklung der Kalligrafie zur Kunstform durch das sog. Bilderverbot begünstigt. Da man in der Kunst des Islam kaum figürliche Szenerien darstellte, konzentrierte sich die künstlerische Phantasie vor allem auf die Schrift. In deren Ornamentalisierung, Stilisierung und Ästhetisierung offenbarte sich die unerschöpfliche Freude der islamischen Künstler am Verzieren und Gestalten.

Die Entstehung des Phänomens wurde zudem durch die Eigenheiten der arabischen Schrift begünstigt. Wie viele dem Islam angehörigen Völker benutzten auch die Osmanen zur Niederschrift ihrer Sprache - des osmanischen Türkisch - das arabische Alphabet, ferner persische Schriftzeichen. Beim Arabischen handelt es sich um eine linksläufige Kursivschrift mit zahlreichen Auf- und Abstrichen. Von den 28 Buchstaben existiert jeder in drei Varianten, denn er wird, abhängig von seiner Stellung im Wort, seiner Platzierung am Wortanfang, -mitte oder -ende, unterschiedlich geschrieben. Die einzelnen Buchstaben ließen sich außerdem in der Vertikale und Diagonale verschieben. So gab es mannigfache Kombinationsmöglichkeiten, und dieselben Worte oder Sätze konnten auf vielfache Weise geschrieben werden. Dieser gestalterische Spielraum inspirierte die Schreiber im Laufe der Zeit zur Entwicklung kalligrafischer Schriftformen und -stile.

Die Kalligrafie war auch in anderer Hinsicht eng mit der Religion des Islam verbunden. Denn einerseits durfte der Koran nur im arabischen Urtext tradiert werden. Andererseits wollte man mit der Schönschrift für die Worte Gottes und des Propheten eine ihrer inhaltlichen Schönheit und Vollkommenheit entsprechende äußere Form finden. Daher genoss die Kalligrafie als Instrument des Glaubens von allen Künsten den höchsten Stellenwert. Der osmanische Gelehrte Mustafa İzzet Efendi, drückte die allgemeine Hochschätzung dieser Kunstrichtung in einem Vergleich aus: “Schöne Kalligrafie zu lesen ist wie das Aroma einer Tulpe einzuatmen.” Aber die Kalligrafie war mehr als nur Ästhetik. Das Motto der Kalligrafen offenbarte eine Weltanschauung: “Kalligrafie ist eine Art geistige Geometrie, erzeugt durch ein materielles Werkzeug.“ Als solche war sie die visuelle Verwirklichung des erkenntnistheoretischen Prinzips von der Vielfalt in der Einheit. Vereinten sich doch die mannigfach ornamental variierten Buchstaben im Wortbild zu einem harmonischen Ganzen.

Das kalligrafische Schreiben, die ästhetische Gestaltung des Schriftbildes, unterlag gewissen Regeln. Diese bezogen sich auf Größe, Anordnung und Gefüge der Buchstaben, bestimmten aber auch ihr Verhältnis zur Grundlinie oder den Zeilenabstand. Dabei achtete man immer auch auf Symmetrie und Proportion, so dass sich ein bestimmter Rhythmus der Schrift ergab. Trotz dieser radikalen Formalisierung zeichnete sich die Schriftkunst durch Kreativität, Variationsreichtum und Lebendigkeit aus. Z.B. erzielte man neue Effekte oder konnte sogar den Charakter einer Schrift verändern, indem man die Schreibfeder in unterschiedlichem Winkel aufsetzte.

Die Schriftstile
Im Laufe der Zeit kam es zur Ausformung verschiedener Schriftstile. Jeder von diesen zeichnete sich durch eigene Gesetzmäßigkeiten und somit ein spezifisches optisches Erscheinungsbild aus. Dieses resultierte u.a. daraus, dass die Kalligrafen zum Schreiben Rohrfedern benutzten, deren Spitzen unterschiedliche Zuschnitte und Breiten aufwiesen, dünn oder dick, schräg oder gerade waren. Dementsprechend fielen Form und Gestalt der Buchstaben verschiedenartig aus, ebenso der Schreibduktus, d.h. Schwung und Bewegung der Schrift. Zudem besaß jede Schriftart eigene ästhetische Regeln für die Gestaltung des Schriftbildes und die Fügung der Buchstaben.

Aus der universalen Frühform der Schrift, dem nach der irakischen Stadt Kufa benannten "kufi", entstanden die sechs in Schriftgröße, -type und -charakter verschiedenen Grundschriftarten "sülüs", "nesih", "muhakkak", "reyhani", "tevki" und "rıka’". Die Schriftarten dienten oft unterschiedlichen Zwecken. Manche waren für offizielle Schriftstücke reserviert, andere für die Niederschrift von religiöser Literatur vorgesehen.

"Sülüs", eine der häufigsten Schrifttypen, wurde mit einer Feder von 1 mm Breite geschrieben. Seine abgerundeten, schwungvollen Buchstaben waren nicht an die Horizontale gebunden, sondern tendierten zu diagonaler Anordnung. Das ebenso verbreitete "nesih", ein kursiver Linearstil, mit einer 1 mm starken Spitze besaß einen waagerechten Schriftverlauf und konnte daher nicht so frei komponiert werden. Es diente vorzugsweise der schriftlichen Fixierung des Korans. Ebenfalls für Koranniederschriften geeignet waren "muhakkak" und "reyhani". Diese Schriften unterschieden sich lediglich in der Federbreite, die 2 mm bzw. 1 mm maß. Ihre geradlinigen Buchstaben wirkten eher streng. "tevki" (1 mm breit) und "rıka’" (2 mm breit) hingegen wiesen runde Buchstabenformen auf. Diese Schriften verwendeten die Schreiber und Sekretäre für offizielle Schriftstücke, Urkunden oder Erlasse.

Eine Variante der "tevki"-Schrift war das sich aus dem Persischen entwickelnde "ta’lik", oder "nesta’lik". Die Notation, bei der die Worte nach links absteigend übereinander und aneinander gehängt wurden, wirkte besonders anmutig und zierlich. Daher bevorzugten die Dichter diese Schriftform zur Niederschrift ihrer Lyrik. "Ta’lik" in kleinerer Ausführung hieß "hurde" oder "hafi" und war die auf den Ämtern der Richter und Muftis verbreitete offizielle Schrift, in der auch die Rechtsgutachten (fetwa) verfasst wurden.

Ebenfalls aus der persischen Schrift entwickelte sich die Kanzleischrift, die im Diwan, dem Staatsrat des Osmanischen Reichs geschrieben wurde, das nach diesem benannte "divani". Es besaß einen nach links ansteigenden Duktus mit zahlreichen Aufschwüngen. Diese Schriftart war - da sie nicht leicht zu lesen und nachträgliche Ergänzungen kaum anzubringen waren - besonders fälschungssicher und wurde daher oft für amtliche Zwecke verwendet.

Die Bürokratie benutzte für Dokumente von prekärem Inhalt, beispielsweise Schatzanweisungen und Eigentumsurkunden "siyakat", eine codeähnliche Geheimschrift.

Erscheinungsformen der Kalligrafie
Da die Osmanen den Buchdruck erst zu Beginn des 18. Jh. kennen lernten, als der Gelehrte Ibrahim Müteferrika die neue Technik einführte, diente die Kalligrafie nicht nur der Abschrift des Korans - von dem fast jeder Gläubige ein Exemplar besaß -, sondern auch der Vervielfältigung von Büchern und Schriftstücken.

Eine beliebte Form der Schönschreibkunst war auch die sog. "kit’a" (arab. Teil, Abschnitt). Es handelte sich um eine einseitige Kalligrafie von rechteckiger Form mit breiten Rändern. Diese ließen Raum für die Illumination - bunte, rein ornamentale, oft in Goldfarbe ausgeführte Zierleistenmalereien - oder eine Rahmung aus buntem Marmorpapier (ebru). Das Blatt war in mehrere Textfelder aufgeteilt, die mit Schriftzügen in unterschiedlichen Schriftarten, meist einer Kombination von "sülüs" und "nesih", gefüllt wurden. Diese Textrubriken wechselten mit farbig ausgemalten Dekorfeldern (koltuk, arab. Achselhöhle). Für die Gestaltung der "kit’a" gab es mehrere Kompositionsschemata, an denen sich die Kalligrafen orientierten.

Außerdem kannten die Osmanen Kalligrafie-Alben (murakkaa) mit Sinnsprüchen sowie kalligrafische Wandbilder (levha). Diese schätzte man sowohl wegen ihrer Ästhetik als auch wegen des Sinngehaltes der aufgemalten Sentenzen.

Sonderformen der Kalligrafie sind die Tuğra (tuğra), der kalligrafisch gestaltete Namenszug des regierenden Herrschers, und die "hilye" (arab. Beschreibung, Ornament, Schmuck). Diese war ein graphisches Schema, eine Art Matrix für die kalligrafische Aufzeichnung der Beschreibungen bedeutender Personen, z.B. von Ali, dem Schwiegersohn Muhammads oder vom Religionsstifer selbst. Da Porträts oder bildliche Darstellungen dieser Menschen sehr selten waren, konnten sich die Gläubigen durch diese Beschreibungen eine Vorstellung von ihnen machen.

Die einzelnen Elemente der "hilye" erschienen in bildhafter Anordnung. Im Kopfteil (baş makam) befand sich immer die "basmala", die Formel “Im Namen des barmherzigen und gütigen Gottes“. Im “Bauch“ (göbek), einem zentralen Medaillon, das die Sonne symbolisierte und von der “Mondsichel“ (hilal) begleitet wurde, stand der erste Teil des "hilye"-Textes. Die Gestirne waren eine Anspielung auf den Propheten Muhammad, der die Welt mit Licht erfüllte. In einem darunter liegenden Querfeld (ayet) folgte ein Koranvers über den Propheten, dann, im “Rock“, der zweite Teil des "hilye"-Textes, ein Gebet für den Propheten, sowie die Signatur des Kalligrafen. In vier kleineren Medaillons befanden sich die Namen der vier Kalifen (Bakr, ’Umar, ’Uthman, ’Ali) oder die vier Namen des Propheten (Ahmet, Mahmut, Hāmid, Hamīd).

Eine weitere Besonderheit waren regelrechte Schriftbilder. Die Kalligrafen gestalteten ornamentale Namensschriftbilder (z.B. von “Allah“ oder “Muhammad“) und arrangierten die Schriftzüge gelegentlich sogar zu komplexen Bildkompositionen, welche trotz der allgemeinen Bilderfeindlichkeit die Gestalt von Gegenständen (z.B. Schiffen) oder Lebewesen (Tieren, Pflanzen, sogar Menschen) annahmen.

Die Kalligrafen
Die Kalligrafen genossen hohes gesellschaftliches Ansehen. Ihren Beruf übten die Schriftkünstler im Staatsdienst, an Schulen, Universitäten oder ähnlichen Institutionen aus. Das mehrjährige Studium absolvierten sie bei einem Meisterkalligrafen und beendeten es mit einem Diplom (icazetname). Ohne dieses war ihnen nicht gestattet, eine Signatur auf ihren Arbeiten anzubringen.

Zahlreiche der osmanischen Kalligrafen sind namentlich bekannt. Sie signierten ihre Werke mit “er hat es geschrieben“ (arab. katabahu, osm.-türk. ketebehu) und ihrem Namen. Gelegentlich fügten sie einen arabischen Beinamen, etwa "fakir" (der Arme) oder "hakir" (der Sünder) bei, um ihrer Bescheidenheit Ausdruck zu verleihen. Da in der Signatur auch der Name des Lehrmeisters enthalten war, lassen sich ganze Schulen bzw. Dynastien von Kalligrafen rekonstruieren.

Schreibutensilien und Materialien
Als Schreibwerkzeug diente Schilfrohr (kamiş kalem), seltener Bambus oder Holz für besonders breite Federn. Bevor das Rohr zum Schreiben verwendet werden konnte, musste es mehrere Jahre in Pferdedung vergraben werden, wodurch es an Stabilität gewann. Dann schnitt man die Spitze schräg zu und spaltete sie auf etwa 1-2 cm Länge. Dieser Einschnitt diente als Reservoir für eine kleine Menge Tinte. Da sich die Feder beim Schreiben abnutzte, musste der Zuschnitt ständig wiederholt werden. Dabei musste man sehr geschickt vorgehen, da bereits kleinste Abweichungen beim Nachspitzen das Schriftbild veränderten. Zum Zuschneiden benutzte der Kalligraf ein spezielles Messer (kalemtıraş). Als Unterlage nahm er ein Schneidetäfelchen (makta) mit einer Vorrichtung zum Einlegen der Feder. Zur Aufbewahrung der Federn dienten Gürtelschreibzeug (divit) oder Schreibkasten (kalemdan).

Für die bei der Schönschreibkunst verwendete nie verblassende Tinte kreierten die Schreiber im Laufe der Zeit zahlreiche Rezepte. Die wichtigsten Bestandteile der schwarzen Tusche waren Lampenruß, den man gewann, indem man Leinsamen oder Bienenwachs verbrannte, sowie zerkleinertes Gummiarabikum und Wasser. Auch mit farbiger Tinte wurde geschrieben. Der Gummiarabikum-Wasser-Mischung fügte man Auripigment (Schwefelarsenik) und Natrium hinzu, um Gelb zu erzeugen, Arsensulfid für Orange, Bleiweiß für Weiß. Für Blau benutzte man Lapislazuli-Staub. Verschiedene Rottöne wurden hergestellt, indem man Seifenkraut, Alaun und Wasser sowie eine heute unbekannte Substanz namens "lotur" miteinander vermengte und aufkochte. Um das Rot zu intensivieren, gab man diesem Extrakt pulverisiertes Koschenille, einen roten Farbstoff (Karmin), der aus den gleichnamigen Läusen gewonnen wurde, bei.

Um Goldtinte herzustellen, versetzten die Kalligrafen pulverisiertes Blattgold mit Gummiarabikum und Honig. Dann wurde der Honig mit Wasser ausgewaschen und das Gold ausgesiebt, bis es als feinster Staub zurückblieb. Diesen vermischten sie mit Wasser und Gelatine. Um mit der Feder immer dieselbe Menge Tusche aufnehmen zu können, wurde ein Bausch Rohseide ins Tintenfass gelegt, der die Tinte gleichmäßig aufsaugte.

Als Schreibträger diente Papier, das meist aus dem Ausland, anfangs aus dem Osten, später aus Westeuropa, importiert wurde. Diesem verliehen die Osmanen mit mineralischen oder pflanzlichen Farben, z.B. aus Teeblättern, Granatapfel-, Walnuss- oder Zwiebelschalen, eine zarte Tönung in Beige, Braun oder Rot. Nach dem Trocknen bestrich man das Papier mit einer Eiweiß-Alaun-Mischung (ahar) oder einer leimartigen Paste aus Stärke, verkochtem Mehl und Wasser. Diese Behandlung bewirkte eine Versiegelung der Papierfläche, so dass die Tinte nicht gänzlich in die Fasern des Papiers eindrang, sondern an der Oberfläche abtrocknete. So ließen sich Schreibfehler korrigieren. Man brauchte die Tusche nur abzuwischen oder mit einem kleinen Messer abzuschaben. Abschließend wurde das Papier mit einem geschliffenen Feuerstein und einem Wolltuch geglättet und poliert, damit die Feder leicht darüber gleiten konnte. Danach musste es mindestens ein Jahr lagern, bevor man es beschreiben konnte.

Eine Besonderheit der Papiergestaltung war das Marmorieren (ebru, von ebr, pers. Wolke). Die Marmorierkunst war eine komplizierte Angelegenheit. Man musste zuerst eine gallertartige Kleistermasse in einem Becken anrühren. Auf diese tropften die Kunsthandwerker die wässrigen Farben mit dem Pinsel auf und verzogen sie mit einem kammähnlichen Instrument zu Marmormustern. Nun legte man das Papier auf die Untergrundmasse, damit es die flüssigen Farben aufnahm. Meist diente das Marmorpapier als Schreibgrund oder Rahmung für die Kalligrafien. Später entwickelten die Kunsthandwerker kompliziertere eigenständige Marmoriermotive. Die im Osmanischen Reich seit dem 16. Jh. verbreiteten Buntpapiere erfreuten sich bald auch in Europa großer Hochschätzung, wo man sie ab dem 17. Jh. auch selbst herstellte.
Hilye/Sakip Sabancı Müzesi, Istanbul

Hamid Aytaç (1891-1982), Tusche, Farben, Gold auf Papier, Illumination von Muhsin Demironat (1907-1983). Sakip Sabancı Müzesi, Istanbul
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