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Frauen im Osmanischen Reich
Leben und Alltag der Osmaninnen
Wie sich Leben und Alltag der Frauen im Osmanischen Reich gestalteten, war von unterschiedlichen Bedingungen abhängig. Etwa ob sie in einer Stadt oder in einem Dorf lebten, ob sie in Armut oder vermögenden Verhältnissen aufgewachsen waren, ob ihre Familie der muslimischen, der christlichen oder der jüdischen Gemeinde angehörte.

Die soziale Stellung der Frau
Das Alltagsleben der muslimischen Osmanen war von den Normen des Religionsgesetzes, das auch die gesamte Privatsphäre einschließlich des Familienlebens regelte, bestimmt. Im Koran (Sure 4, Vers 38) heißt es: “Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat und weil sie von ihrem Geld [für die Weiber] auslegen. Die rechtschaffenen Frauen sind gehorsam und sorgsam in der Abwesenheit [ihrer Gatten], wie Allah für sie sorgt. Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet - warnet sie, verbannt sie in ihre Schlafgemächer und schlagt sie. Und so sie euch gehorchen, so sucht keinen Weg wider sie; siehe, Allah ist hoch und groß.“ Zwar waren vor Gott beide Geschlechter ebenbürtig, doch im weltlichen Dasein wurde verlangt, dass sich die Frauen den Männern in Achtung und Gehorsam unterstellten. Allerdings schränkten bestimmte Vorschriften des Korans die Autorität des Mannes ein, die ihm Mäßigung und Großzügigkeit im Umgang empfahlen.

Auch sollten beide Geschlechter ihrer Natur gemäß unterschiedliche soziale Pflichten und Rollen übernehmen. Daher waren im Alltag viele Bereiche von vornherein entweder reine Frauen- oder reine Männerangelegenheiten. Die Frauen waren in erster Linie Ehe- bzw. Hausfrauen, Mütter und Erzieherinnen der Kinder, kümmerten sich um die Familie und den Haushalt. Den Männern, als den Familienoberhäuptern, oblag die Schutz- und Sorgepflicht für die Familie, sie mussten das Geld für das Auskommen der Familie verdienen und tätigten die Erledigungen auf dem Basar. Aber nicht nur das Wirtschaftsleben, die gesamte öffentliche Sphäre war allein ihnen vorbehalten. Die Frauen führten ein eher zurückgezogenes Leben im Haus und zeigten sich selten in der Öffentlichkeit.

War dies doch der Fall, so gingen sie meist verschleiert und in weite Umhänge gehüllt, um der koranischen Aufforderung, sich unstatthaften Blicken durch entsprechende Kleidung zu entziehen, nachzukommen. Der das gesamte Gesicht verhüllende Schleier basiert allerdings nicht auf einer Vorschrift des Korans. Er scheint eher auf vorislamische Traditionen Arabiens oder des Alten Orients zurückzugehen. Dort war der Schleier ein den vornehmen Damen vorbehaltenes Statussymbol, das ihren gesellschaftlichen Rang verdeutlichte. So ist auch die Offenbarung des Propheten zu verstehen, die ihm zuteil wurde, nachdem seine Frauen - man hielt sie für Sklavinnen - auf der Straße belästigt worden waren. In Sure 33, Vers 5 heißt es: “O Prophet sprich zu deinen Gattinnen und Töchtern und den Weibern der Gläubigen, dass sie sich in ihren Überwurf verhüllen. So werden sie eher erkannt und werden nicht verletzt.“ Zwar sind die Gründe für die Verschleierung in der islamischen Welt sehr vielschichtig, doch war auch im Osmanischen Reich der Gesichtsschleier primär ein städtisches Kleidungsstück, das die gehobene soziale Stellung der Frau und ihrer Familie signalisierte. Die Frauen der Unterschicht, Dienerinnen, Sklavinnen und Landarbeiterinnen, verzichteten auf den Gesichtsschleier, der sie bei der körperlichen Arbeit gehindert hätte. Doch sicherlich trugen auch andere, gesellschaftliche oder religiöse Vorstellungen und Empfindungen (wie etwa Schutz, Schamhaftigkeit) zur allgemeinen Akzeptanz des Schleiers bei, so dass er zum festen Bestandteil der Frauenkleidung wurde. Als Symbol einer eher konservativen Einstellung und als Indiz für den Grad der Emanzipation von Frauen, die ihn trugen oder ablehnten, interpretierte man den Schleier erst im 20. Jh.

Städterinnen und Landfrauen
Im sozialen Leben herrschte bis ins 19. Jh. strikte Geschlechtertrennung. Diese Zweiteilung spiegelte sich auch in der Architektur der Wohnhäuser, in denen in der Regel mehrere Generationen einer Großfamilie zusammen lebten. Die Männer empfingen in ihren Räumlichkeiten (selamlık) Freunde und Geschäftspartner. Die Frauen hingegen - zumindest in den wohlhabenderen Familien - lebten im Harem, den Frauengemächern. Die Bezeichnung Harem lässt sich auf das arabische Wort "haram" (arab. unerlaubt, geschützt, verboten) zurückführen. Der Harem bzw. \"haremlik\" war also der geschützte Bereich eines Hauses, zu dem außer den dort wohnenden Frauen und Kindern nur ihr Personal, gelegentlich weibliche Besucherinnen sowie der Hausherr Zutritt hatten.

Zwar waren die Osmaninnen viel im Hause beschäftigt, doch hatten sie Kontakte zu ihren Nachbarinnen und zu anderen Frauen. Die Dörflerinnen trafen sich auf dem Feld oder halfen sich gegenseitig in Haus und Hof. Die Frauen der Unterschicht und aus der Landbevölkerung durften sich uneingeschränkt in der Öffentlichkeit zeigen, denn sie mussten ihrem Broterwerb nachgehen. Statt des Gesichtsschleiers trugen sie dabei meist eine Kopfbedeckung. Auch die Stadtbewohnerinnen hatten häufig Gelegenheit zum Austausch, bei den Ärmeren schon allein durch die Beengtheit der Wohnverhältnisse bedingt. Ansonsten trafen sie sich zu Hause zum gemeinsamen Handarbeiten oder besuchten das türkische Bad (hamam). Die reicheren Damen der besseren Kreise unterhielten gesellschaftliche Zirkel, besuchten sich gegenseitig und unternahmen gelegentlich Ausflüge in die Umgebung der Stadt. Gelegenheiten zu Treffen unter Frauen boten auch gesellschaftliche Ereignisse und traditionelle Zeremonien, bei denen Männer ausgeschlossen waren, so die Hennanacht. In dieser Nacht vor der Hochzeit, kamen die Frauen im Haus der Braut zusammen, um sich mit Henna gegenseitig Muster und Ornamente auf Gesicht, Finger und Füße zu zeichnen.

Heirat, Ehe und Scheidung
Ein Mädchen konnte ab dem Alter von 14 oder 15 Jahren verheiratet werden. Ehen wurden prinzipiell von den Eltern arrangiert, die über den Brautpreis verhandelten und den Ehemann nach bestimmten Kriterien auswählten. Er sollte mindestens den gleichen sozialen und wirtschaftlichen Status innehaben wie die Frau, verantwortungsvoll für sie Sorge tragen und sie finanziell unterhalten können. Das Mädchen hingegen besaß bessere Chancen auf eine gute Partie, wenn es Fertigkeiten wie Haushaltsführung, Kochen, Handarbeit und Kinderpflege beherrschte. Da Männer und Frauen keinen gesellschaftlichen Umgang miteinander pflegten, gab es auch Vermittlerinnen (görücüler), die Hochzeiten arrangierten.

Nach islamischem Gesetz war es unmöglich, dass eine Muslimin mit einem nichtmuslimischen Mann verheiratet war. Umgekehrt war die Ehe eines muslimischen Mannes mit einer Nicht-Muslimin - was in den Grenzregionen und Gegenden mit hohem nichtmuslimischen Bevölkerungsanteil häufig vorkam - statthaft. Dem Mann war zudem die Ehe mit bis zu vier Frauen erlaubt unter der Bedingung, dass er ihren Lebensunterhalt gewährleisten konnte und alle seine Frauen gleich behandelte. Auch Beziehungen zu seinen Sklavinnen waren dem Hausherrn gestattet. Der Großteil der Bevölkerung allerdings lebte schon aus finanziellen Gründen monogam.

Im Osmanischen Reich wurde - wie im Islam üblich - die Ehe als ein privatrechtlicher Vertrag zwischen zwei Personen oder Familien verstanden, der - unter entsprechenden Bedingungen - jederzeit aufgelöst werden konnte. Dabei unterschied man drei Formen der Scheidung. Der Mann konnte die Frau verstoßen, indem er in dreimaliger Wiederholung die Worte "Ich verstoße Dich" aussprach. Die Trennung war damit endgültig und der Mann verpflichtet, den bei der Eheschließung im Ehevertrag für einen derartigen Fall vereinbarten Betrag an die Frau zu bezahlen. Ebenso musste er, während der sich anschließenden Wartezeit von drei Monaten, in der eine eventuelle Wiederverheiratung der ehemaligen Partner ausgeschlossen war, Unterhalt zahlen. Auch in gegenseitigem Einvernehmen war eine Trennung möglich. In diesem Fall verzichteten beide Seiten auf gegenseitige Ansprüche, vor allem die Frau auf den noch ausstehenden Teil des Brautpreises. Eine Frau konnte eine Scheidung nur unter bestimmten, genau festgelegten Umständen erwirken. Als triftige Scheidungsgründe galten z.B. körperliche Unzulänglichkeiten wie Unfruchtbarkeit oder auch ungünstige materielle Verhältnisse des Ehemanns, etwa wenn er seine Unterhaltspflicht vernachlässigte. Zur Unterstützung ihres Anliegens vor Gericht brauchte die Frau Gewährsleute, denn ihre Aussage allein hatte vor dem Kadi keine Gültigkeit und konnte nur mit Hilfe von Zeugen Rechtmäßigkeit erlangen.

Verstarb der Ehemann, konnte die Witwe in den Haushalt eines männlichen Verwandten ziehen. Im idealen Fall bekam sie bei seinem Tod den zweiten Teil der bei der Heirat vereinbarten Geldsumme und einen kleinen Teil des Erbes, doch fiel ein Großteil davon den Kindern zu. Daher waren viele Witwen darauf angewiesen, sich rasch wieder zu verheiraten um versorgt zu sein. Frauen, die alleine lebten, gab es im Osmanischen Reich nur sehr vereinzelt.

Rechtsstatus und Bildung osmanischer Frauen
Nach islamischem Recht besaßen Frauen einen Anspruch auf Eigentum und Erbschaft. Wohlhabende Osmaninnen verfügten aufgrund der allgemein üblichen Gütertrennung auch nach der Heirat über ihr eigenes Vermögen. Die osmanischen Frauen waren vor Gericht - wenn auch nur eingeschränkt - als Rechtspersönlichkeit anerkannt. Sie konnten Klage erheben und auch selbst beklagt werden. Allerdings wog das Zeugnis der Männer vor Gericht schwerer, weshalb sie sich vor dem Kadi meist von diesen vertreten ließen.

Was die Befähigung zu Geschäftsabschlüssen oder die Möglichkeit zu arbeiten anging, so konnte sich eine Frau mit Kapital im Handel betätigen. Manche investierten ihr Geld als stille Teilhaberinnen. Andere belieferten als Kleinhändlerinnen die wohlhabenden Frauen mit Textilien und Schmuck. Frauen ohne eigenes Vermögen hatten die Möglichkeit, gegen Bezahlung für einen Kaufmann zu arbeiten, indem sie für ihn zu Hause Handarbeiten anfertigten, webten, nähten oder stickten. Viele Frauen waren regelrechte Textilkünstlerinnen. Die Frauen der Oberschicht waren gebildet, konnten lesen und schreiben, doch ein Studium an einer muslimischen Hochschule war ihnen nicht möglich. Weibliche Gelehrte gab es daher selten, die Frauen konnten sich aber über Bücher Expertenwissen aneignen. Manche wandten sich auch den Schönen Künsten zu, waren Dichterinnen, Sängerinnen oder Musikantinnen.

Der Harem im Topkapi Serail
Sagenumwogen war der Harem im großherrlichen Topkapi Serail in Istanbul. Im 17. Jh. war die Zahl der Palastdamen auf 2000 angewachsen. Im Harem wohnten die Mutter des Herrschers (valide sultan), Schwestern und andere weibliche Verwandte (sultanas), seine bis zu vier Ehefrauen (kadın) und weitere Haremsdamen, etwa die Favoritinnen des Sultans, sowie ihr Gefolge und Personal. Die schwarzen Eunuchen, afrikanische Sklaven, die vor ihrer Pubertät vollständig emasukliert worden waren, bewachten den Harem und waren die einzigen Männer, die Zutritt hatten. Der oberste Eunuch (kızlar ağası) hatte die Aufsicht über die Haremsdamen inne, denen es normalerweise nicht gestattet war, Besuche von außerhalb zu empfangen. Er fungierte als Mittler und Überbringer von Botschaften zwischen dem Harem und der Außenwelt, auch dem Sultan.

Sämtliche Frauen betraten den Harem als Sklavinnen, und die meisten behielten diesen Status lebenslänglich. Dies galt ab dem 15. Jh. selbst für die Ehefrauen des Sultans. Denn die osmanischen Herrscher waren dazu übergegangen, Sklavinnen zu heiraten, seitdem es in der islamischen Welt keine ebenbürtigen Dynastien und somit keine Notwendigkeit für eine eheliche Verbindung aus machtpolitischen Gründen mehr gab. Zwar waren die "kadın" legitime, offiziell anerkannte und gesellschaftlich respektierte Gattinnen, doch hatten sie nicht den rechtlichen Status einer Ehefrau inne, weil die Sultane darauf verzichteten, ihre Ehen nach muslimischem Ritus zu legalisieren. Dieser hätte zudem die vorherige Freilassung der Frauen erfordert. Die einzigen Freigeborenen im Harem waren die Prinzessinnen, die Töchter und Schwestern des Herrschers.

Da das islamische Recht die Versklavung von Muslimen verbot, waren die Haremsdamen meist Ausländerinnen. Nicht selten wurden sie von den jeweiligen lokalen Herrschern oder ihren eigenen Angehörigen, die sich für sie ein besseres Leben erhofften, an Sklavenhändler verkauft. Fremdländische Mädchen gelangten auch als Geschenke verbündeter Herrscher oder hoher Staatsbeamter in den Harem. Frauen aus bestimmten Regionen galten als besonders schön, z.B. die weißhäutigen Kaukasierinnen mit ihren hellen “Taubenaugen“ oder die oft rothaarigen Tscherkessinen und Georgierinnen. Diese Mädchen wurden erst nach einer Art Musterung, bei denen diejenigen mit körperlichen oder charakterlichen Mängeln ausgesondert wurden, meist im Alter zwischen 6-13 Jahren, in den Sultansharem aufgenommen.

Die talentierten und schönen Mädchen bildeten das Gefolge und die Vertrauten der hochrangigen Frauen und erhielten eine sorgfältige Ausbildung. Man machte sie mit der islamischen Kultur vertraut und unterwies sie in der Palastetikette. Sie lernten nicht nur Lesen und Schreiben, sondern erhielten auch Unterricht in Konversation und den Schönen Künsten. Sie konnten tanzen, Musikinstrumente spielen, singen und Gedichte rezitieren, denn ihre vorrangige Aufgabe waren Unterhaltung und Wohlbefinden des Sultans. Die Frauen im Gefolge des Padischahs nannten die Osmanen "gedikli" (die Auserwählte). Unter ihnen fand der Sultan auch seine offiziellen Konkubinen (ikbal), aber selbstverständlich konnte er auch eine einfache Sklavin erwählen, wenn er mit ihr eine Nacht zu verbringen wünschte. Diese stiegen innerhalb der Haremshierarchie zu sog. Odalisken auf, d.h. ihnen wurde ein eigenes Zimmer (oda) und ein angemessenes Gefolge zugeteilt. Der offizielle Umgang zwischen dem Herrscher und den Haremsdamen war an die strenge höfische Etikette gebunden und äußerst formell.

Die Haremsdamen waren jedoch nicht zeitlebens im Serail interniert, sondern der Sultan teilte ihnen einen Brautschatz zu und verheiratete viele nach einigen Jahren mit Würdenträgern seines Hofes.

Haremshierarchie und Haremskarrieren
Im Harem herrschte eine äußerst strenge Hierarchie. Die ranghöchste Dame war die Mutter des amtierenden Sultans. Zwar standen die Sultansgattinnen noch weit über den Favoritinnen, doch dem Regiment der \"valide\" hatten sich alle Bewohnerinnen des Harems zu fügen. Sie war auch die Frau, die den größten Einfluss auf den Herrscher besaß, denn sie war die einzige, die das Privileg genoss, unmittelbaren Zugang zur Suite des Sultans zu erlangen ohne das Hofprotokoll beachten zu müssen. Eines Tages die Position der Sultansmutter einzunehmen war das höchste Ziel der meisten Haremsdamen, und nicht nur die Gattinnen des Herrschers hofften darauf. Denn nach islamischem Gesetz waren alle Söhne aus den verschiedenen Verbindungen des Padischahs, selbst die der Sklavinnen, einander gleichgestellt und nachfolgeberechtigt. Das enge Verhältnis, das in der Osmanendynastie zwischen Mutter und Sohn, insbesondere zwischen der \"valide\" und dem Sultan bestand, hing letztlich auch damit zusammen, dass sie in gegenseitiger Abhängigkeit gemeinsame Ambitionen verfolgten - die Sultanswürde für den Sohn. Dieser Kampf um die Nachfolge auf dem Sultansthron war nicht selten eine Auseinandersetzung auf Leben und Tod. Das Dasein der männlichen Kinder des Sultans war von klein auf in Gefahr, ihr einziger Schutz die Mutter. Trotzdem mussten viele Haremsfrauen zusehen, wie ihr Sohn von seinen Rivalen verdrängt wurde oder gar, im unweigerlichen Machtkampf der Brüder, entweder unterging oder - nach Abschaffung des Brudermordes - lebenslänglich in die Prinzenkäfige gesperrt wurde.

Der Harem des Großherrn bot den Frauen nicht nur ein Leben in Muße und prachtvollem Luxus. Da meist heftige Konkurrenzkämpfe untereinander herrschten - denn sie alle wetteiferten um die Gunst des Herrschers - war ihr Dasein auch geprägt von Eifersüchteleien, Feindschaften und Intrigen. Gelegentlich passierten sogar Morde im Harem.
Niederkunft im Harem/Istanbul Üniversitesi Rektörlügü, Istanbul

Husein Fazıl Enderuni, osmanische Miniaturmalerei, aus dem "Zenanname", Ende 18. Jh. Istanbul Üniversitesi Rektörlügü, Istanbul (Inv. 2824-73)
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Pantoffel
Personen:
Roxelane Hurrem Sultan
Kösem Mahpeyker Sultan
Themen:
Das Topkapi Serail - Der Palast des Großherrn
Die osmanische Gesellschaft
Kleidung und Tracht bei den Osmanen
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Quellen
Experteninfo

Kismet Harem?
Zwar definierte die gesellschaftlich-religiösen Ordnung die Lebensbereiche der Frauen, und vor allem in der Oberschicht war eine weitgehende Geschlechtertrennung üblich, doch verliefen innerhalb dieser Daseinsmuster die Lebensläufe durchaus individuell.

 

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