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Das Topkapi Serail - Der Palast des Großherrn
Baugeschichte und Datierung des Topkapi
Unmittelbar nach der Einnahme Konstantinopels, begann Sultan Mehmet II. (reg. 1451-1481), der Eroberer, i.J. 1453 mit dem Bau des Topkapi Serail. Die neue Hauptstadt des Reiches sollte einen Sultanspalast erhalten, der Regierungs- und Wohnsitz des Großherrn ebenso wie staatliches Verwaltungszentrum war. Fünf Jahrhunderte residierten die osmanischen Herrscher in dieser prächtigen Residenz, die in den nachfolgenden Jahrhunderten von vielen Herrschern mit Um- und Anbauten versehen wurde. Umfangreiche Renovierungen und Erweiterungen erfolgten vor allem unter Süleyman I. (reg. 1520-1566), dem Prächtigen, Murat III. (reg. 1574-1595), Ahmet I. (reg. 1603-1617), Mehmet IV. (reg. 1648-1687) und Ahmet II. (reg. 1703-1730). Erst Sultan Abdülmecit I. (reg. 1839-1861) verlegte die großherrliche Residenz und zog i.J. 1856 in den am Ufer des Bosporus erbauten Dolmabahçe-Palast.

Lage und Disposition der Palastanlage
Das Topkapi wurde auf der Spitze einer Halbinsel, die an der Mündung des Goldenen Horns ins Marmarameer hineinragte, errichtet. Es liegt auf einem weit über die Stadt aufragenden Hügelrücken, von dem aus sich ein grandioser Blick über den Bosporus eröffnet. Der Name des Baus, der anfangs "Seray-ı deschedid" oder "Yeni Seray" (Neuer Palast) hieß, bedeutet “Kanonentorpalast“ (topkapı, osm.-türk., Kanonentor; seray, pers. Palast des Großherrn) und war seit dem 18. Jh. gebräuchlich. Er leitet sich von einer zum Palast gehörigen, im Norden der Landzunge befindlichen Kanonengießerei ab. Ebenfalls in unmittelbarer Umgebung, an der Südseite des Palastes, war die sog. Hohe Pforte (Bab-ı ali), der Amtssitz des Großwesirs, gelegen, dessen Name im Laufe der Zeit zum Synonym für die Regierung und den osmanischen Staat wurde. Die insgesamt 70 ha große Anlage des Topkapi Serail glich einer Art Palaststadt, in der zeitweise bis zu 40 000 Menschen lebten. Sie war von einer gewaltigen Befestigungsmauer mit 28 Türmen umschlossen.

Der Erste Hof
Man betrat das Palastareal durch das "Bab-ı hümayun" (Großherrliches Tor) und gelangte in eine Art Vorhof, den sog. Ersten Hof. Um diesen gruppierten sich in lockerer Bebauung verschiedene Dienstleistungsbetriebe des Regierungs- und Verwaltungszentrums. Auch die Kasernen der Janitscharen befanden sich hier. Andere Einrichtungen dienten den Erfordernissen der Hofhaltung z.B. Personalunterkünfte, Magazine, Stallungen. Außerdem wurde der als riesige Garten- und Parkfläche gestaltete Hof als Paradeplatz genutzt.

Der Zweite Hof
Der eigentliche, in sich abgeschlossene Palastkomplex bestand aus drei weiteren, hintereinander liegenden Hofsystemen, um die sich zahlreiche einzelne Baugruppen und Gebäude arrangierten. Der Zugang zum sog. Zweiten Hof erfolgte über ein mächtiges, von Doppeltürmen flankiertes Tor, das "Bab-ı salam" (Tor der Begrüßung) oder "Orta kapı" (Mitteltor). Auch dieser Bereich war in eingeschränktem Maße öffentlich zugänglich. Denn der von säulenumstandenen Bogengängen gesäumte Hof wies mehrere Zweckbauten und Funktionsflächen auf. So wurde die gesamte Ostseite von den riesigen Palastküchen eingenommen. Hier bereiteten die Köche bis zu 6000 Mahlzeiten pro Tag zu. Im Westen lag um den sog. Hof der Lanzenträger, das Quartier der Leibgarde des Sultans. Im Zweiten Hof fanden außerdem verschiedene offizielle Veranstaltungen statt, z.B. die Staatsempfänge für ausländische Gesandte. Daher gab es hier auch repräsentative Räumlichkeiten für Staats- und Verwaltungszwecke. So der dreifache Kuppelbau des "Kubbe altı", des Beratungssaals des Diwans, begleitet von Staatskanzlei und Schatzkammer, der den gesamten Hof dominierte. Es war ein schicksalsträchtiger Ort, an dem über die Politik des Reiches, über Krieg und Frieden ebenso wie über Wirtschaft und Staatsfinanzen entschieden wurde. Oft verfolgte der Sultan die Diwansitzungen in der sog. Sultansloge im Verborgenen, hinter einer Wand mit vergittertem Fenster. Durch Klopfen tat er kund, dass er das besprochene Thema noch einmal mit dem Wesir zu erörtern wünschte. Wurde bei prekären Staatsangelegenheiten ein offenes Wort gesprochen, konnten sich die Mitglieder des Staatsrates nie sicher sein, ob nicht der Padischah insgeheim mithörte, um sich der Loyalität seiner Beamten zu vergewissern. Neben dem "Kubbe altı" erhob sich ein turmartiger Pavillon (Köşk-ı ´adl, Adalet kulesi, osm.-türk. Turm der Gerechtigkeit). Von hier aus verfolgte der Sultan die Veranstaltungen im Zweiten Hof, auch die Hinrichtungen, daher der Name. Vermutlich symbolisierte das Bauwerk in diesem Zusammenhang die Gerechtigkeit der Staatsmacht ebenso wie die Allgegenwärtigkeit des unsichtbar über das Reich wachenden Sultans und bezog daher seinen Namen.

Der Dritte Hof
Das "Bab-ı saadet" (Tor der Glückseligkeit) oder "Arz kapısı" (Audienztor) führte in den von Säulenhallen umstandenen Dritten Hof. Hier befanden sich weitere wichtige Staatsquartiere, vor allem der unmittelbar hinter dem Eingang gelegene Thronsaal des Sultans (Arz odası), naturgemäß ein Schauplatz epochaler Ereignisse der osmanischen Geschichte. Hier fanden Audienzen (arz) für stattliche Würdenträger oder fremde Botschafter statt, Zeremonien und Feste wie Thronbesteigungsfeiern oder auch der Auftakt eines Kriegszugs mit dem großartigem Auszug der Feldherrn. Hinter dem Komplex erbaute Ahmet III. (reg. 1703-1730) einen als Bibliothek genutzten Pavillon.

Beiderseits des Tores befanden sich die Räume der großherrlichen Palastschule, der "Kaderschmiede" für die Jungen aus der Knabenlese. Hier wurden die künftige politische Elite und die Funktionäre des Staates von ihren Lehrern, den “Weißen Eunuchen“ erzogen. Im Nordwesten lagen neben der Palastmoschee (Ağalar camii), der sog. Moschee der Schwarzen Eunuchen - diese waren im Palastdienst tätig -, der Beschneidungssaal ("Sünnet odası") sowie die Reliquiensäle. In diesen bewahrte man die Andenken des Propheten Muhammad auf, z.B. sein Gewand, seinen Bogen und Köcher, Barthaare, einen Zahn sowie einen Fußabdruck von ihm.

Der Harem
Im Westen des Hofareals lag der Harem, der Privatbereich (haremlik) des Sultans und seiner Familie. Dieser war lediglich dem Hausherrn, den Familienangehörigen und deren Bediensteten zugänglich. Allen anderen Mitgliedern des Hofstaates, die sich noch in den halböffentlichen Trakten des Palastes (selamlik) aufhalten durften, war der Zugang streng untersagt. Der “verbotene Ort“ (haram, arab. verboten, tabu) wurde von den Osmanen "Dar-ı saadet" (Haus der Glückseligkeit) genannt. Hier lebten die Frauen und Kinder des Padischahs sowie seine Mutter (valide sultan), umsorgt von zahlreichen Dienerinnen und Sklavinnen. Schutz und Aufsicht über den Harem sowie die Sorge um die Erziehung der Prinzen oblagen den Schwarzen Eunuchen, deren Vorsteher (kızlar ağası) somit ein einflussreiches Amt innehatte.

Die labyrinthartige Anlage des Harems wies etwa 300 Räumlichkeiten auf, die als einzelne Baugruppen um mehrere kleine Innenhöfe disponiert waren. Die meisten Gebäude wurden 1667/69 nach einem großen Brand errichtet. Die Sultansmutter, die das Regiment im Harem führte, residierte im Zentrum des Komplexes. An ihr großes, um einen Hof gelegenes Appartement mit Wohn- und Empfangsräumen, schlossen sich die Gemächer der bis zu vier Ehefrauen des Sultans (kadın) an. Ein Korridor führte zur Suite des Padischahs. Der zu dieser gehörige "Hünkar Sofasi", der Thronsaal des Herrschers, war der größte Raum des gesamten Topkapi-Palastes. Er diente als privater Empfangssaal, in dem der Sultan und seine Familie sich bei kleineren Festen und Veranstaltungen amüsierten. Zu den Wohnräumen des Großherrn gehörten weitere überkuppelte Salons mit Brunnen und Kaminen, die u.a. als Bibliothek und Lesezimmer genutzt wurden. Das berühmteste Zimmer war der großartige, vom dem angesehenen Architekten Sinan (1489-1587) erbaute Kuppelsaal Murats III. (reg. 1574-1595).

Die Gemächer der Haremsdamen gruppierten sich, von Galerien und Säulenkolonnaden begleitet, in mehreren Stockwerken um die übrigen Innenhöfe des Harems. Dabei drückten Anordnung, Größe und Ausstattung der Räumlichkeiten den Rang ihrer Bewohnerinnen aus. Im “Hof der Favoritinnen“ logierten die Lieblingsfrauen des Sultans. Der “Hof der Mädchen“ beherbergte die Quartiere - gemeinsame Wohn-, Ess- und Schlafsäle, Baderäume (hamam) und sogar ein Hospital - für die nachgeordneten Haremsdamen und die Dienerinnen. Der sog. Goldene Weg (Altın yol), ein den Harem durchquerender Korridor, verband die einzelnen Trakte des Komplexes. Angeblich zeugt der Name vom Brauch der Sultane, ihren Sklavinnen und Frauen Goldstücke zuzuwerfen, wenn sie an Festtagen den Gang durchschritten.

Die Haremsdamen - im späteren 17. Jh. lebten hier etwa 2000 Frauen - führten ein Dasein in völliger Abgeschlossenheit und durften den Harem nie verlassen. Viele von ihnen waren Ausländerinnen, z.B. aus dem Kaukasus oder Europa, und wurden dem Sultan von Günstlingen oder fremden Mächten zum Geschenk gemacht. Sie waren von ausgesuchter Schönheit und erhielten im Harem eine gefällige Erziehung, so wurden sie beispielsweise in Musik und Tanz unterrichtet. Wenn der Sultan eine Nacht mit einer Haremsdame verbrachte, stieg sie zur Odaliske auf und hatten das Anrecht auf ein eigenes Gemach (oda). Hatten die Auserwählten des Herrschers das Glück, ihm Kinder zu gebären, konnten sie von der Favoritin zur offiziellen Gattin (kadın) avancieren.

Im Harem befanden sich auch die berühmten “Goldenen Käfige“ (kafes, osm.-türk. Käfig), die Prunkgemächer, in denen die Prinzen der Osmanendynastie, die nicht dem Brudermord durch den regierenden Sultan anheim gefallen waren, gleichsam als vornehme Gefangene lebten.

Der Vierte Hof
Der sog. Vierte Hof im Norden des Topkapi-Palastes bestand aus ausgedehnten Garten- und Parkanlagen, die auf verschiedenen Terrassen verteilt waren. Es gab Blumengärten wie den Tulpengarten (lale bahçesi), Wein- und Obstgärten. Prächtig verzierte Springbrunnen, Zierbassins und Wasserspiele sorgten für Kühlung. Zahlreiche Gartenpavillons, sog. Kioske (z.B. der Revan und Bağdad Köşk) - die deutsche Bezeichnung leitet sich aus dem Türkischen ab - luden zum Verweilen in der Natur ein und boten einen einzigartigen Blick über den Bosporus. Die enge Verbindung zwischen Architektur und Natur ist ein typisches Merkmal der osmanischen Palastarchitektur. Ob sie als ein Relikt der alten Lebensweise des umherziehenden Steppenvolkes anzusehen ist, ist umstritten. Ebenso bleibt es ein Geheimnis, ob die charakteristischen Kuppeln und Zinnen der gesamten Palastanlage eine architektonische Umsetzung der traditionellen Zeltwohnstatt sind.

Die Inneneinrichtung des Palastes
Die Innenausstattung des Serails war von erlesenem Luxus. Die Wände verschönerten Malereien oder exquisite Fliesen- und Fayencepaneele. Manche zeigten einen traumhaften Garten mit Pflanzen- und Blumenornamenten, die Vorstellungen vom Paradies erweckten. Die von Kuppeln bekrönten Zimmerdecken zierten Vergoldungen. Das Mobiliar - Schränke, Truhen, Kästchen, Stühle - wies feinste Holzarbeiten mit Intarsien auf. Sofas und Sitzbänke waren mit bestickten und golddurchwirkten Stoffen überzogen, bunte Kissen und Teppiche vervollständigten die Ausstattung. Zum Inventar gehörten auch prachtvolle Lampen, Gefäße und ähnliche Accessoires aus Gold und Silber, die in kostbaren Kunstschmiedetechniken gearbeitet und nicht selten mit Juwelen besetzt waren. Zudem sammelten die Herrscher selbst verschiedenste Kunstgegenstände, z.B. chinesisches Porzellan oder europäische Uhren und Spielautomaten, die noch heute vom glanzvollen Lebensstil am Hofe des Sultans zeugen.

Der Haushalt des Großherrn
Im Haushalt des Großherrn lebten zahllose Dienstboten. Sie waren ausnahmslos unfrei, entweder leibeigene Sklaven oder Militär- bzw. Staatssklaven (kul). Im äußeren Teil des Serails arbeitete das Personal des Äußeren Dienstes (birun), z.B. die Türhüter, die großherrlichen Leibgarden im Polizei- und Wachdienst, ebenso Teile der zentralen Militäreinheiten (kapıkulu), schließlich niedere Dienstboten wie Stall- und Küchenbedienstete. Der Innere Dienst (enderun) kümmerte sich um die Bedürfnisse des Sultans und der Herrscherfamilie. Zur Inneren Kammer (has oda) gehörten u.a. der großherrliche Waffenträger, (silahdar), der Steigbügelhalter (rikabdar), der Oberbekleidungswart (çuhadar), der Unterbekleidungswart (dülbent oğlanı), die Bediensteten des persönlichen Schatzes des Großherrn (hazine) und viele mehr. In Gegenwart des Padischahs hatten sämtliche Angestellte zu schweigen und auch die Höflinge durften nicht ungefragt das Wort ergreifen.

Architektur und Repräsentation
Die Architektur des Topkapi Serail wirkte kleinteilig und komplex, aber zugleich monumental und beeindruckend. Seine Struktur war nicht homogen, sondern erschien als Konvolut aus verschiedenen, nur locker gefügten, baulichen Einheiten, die nicht immer zeitgleich sind. Einige von ihnen entstanden im Laufe der Zeit und wurden außerdem mehrfach umgebaut und erweitert, so dass verschiedene Stilrichtungen vertreten waren. Entsprechend orientalischer Bau- und Wohntradition waren diese einzelnen Bautrakte und Räumlichkeiten um Innenhöfe arrangiert, miteinander durch Gänge und Säulenhallen verbunden, nach außen jedoch durch festungsähnliche Mauern vollkommen abgeschirmt. Die Gesamtanlage wirkte labyrinthartig unübersichtlich, weder Symmetrie noch Axialität stellten eine übergreifende Ordnung her. Somit stand das Topkapi Serail in merkwürdigem Kontrast zu den zeitgleichen europäischen Schlössern, jenen symmetrisch komponierten Prachtbauten mit geometrischen Achsenbezügen, die von einer imposanten Fassade dominiert wurden.

Und dennoch war die Architektur der großherrlichen Residenz Programm, versinnbildlichte die Baukunst die universalen und absoluten Herrschaftsansprüche und das Selbstverständnis des Padischahs, diente also der Visualisierung der Herrscherideologie. Der Sultanspalast hatte den Charakter einer Akropolis von gewaltiger Ausdehnung, welche mit ihren hohen Mauern, Türmen, Zinnen und Kuppeln, die Stadt überragte und als Symbol für imperiale Macht und Größe stand. Im Zentrum dieser Anlage residierte der Padischah, der absolute Monarch, in exklusivem Reichtum und gleichzeitig in unerreichbarer Isolation. Nur wenige Auserwählte durften unter Beachtung des strengen Zeremoniells zum Sultan vordringen. Dabei mussten sie die riesigen Hofsysteme durchschreiten, bis sie endlich am Audienzsaal des Sultans im Palastinnern angekommen waren. Architektonische Merkmale wie Abgeschlossenheit und Distanz zur Außenwelt verwiesen auf Allmacht und Überlegenheit, hierin wurde die soziale Hierarchie und das Verhältnis des Großherrn zu den Untertanen formuliert. Pracht und Kostbarkeit visualisierten die überragende Macht des Regimes, aber ebenso die Erhabenheit, die zeitlose Würde und die Dauerhaftigkeit seiner bzw. der Herrschaft seiner Dynastie.
Haremsszene mit Sultan/Azize Taylan Collection, Istanbul

Jean-Baptiste Van Mour, Öl auf Leinwand, zwischen 1699 und 1737. Azize Taylan Collection, Istanbul
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Großherrlicher Mikrokosmos
Im "Kanonentorpalast" regierten die Sultane in einer Art "splendid isolation", umgeben von Glanz und Herrlichkeit, aber abgeschirmt von der Welt - ist es ein Wunder, dass die Herrscher bald kein Gefühl mehr für die Realität besaßen, sondern, zur Selbstüberschätzung neigend, sich einem sorglosen Leben im Luxus hingaben?

 

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