de Karlsruher Türkenbeute; Virtuelles Museum Kissenhülle Kissenhülle (yastık) (mit Tulpen und Pinienzapfen) Die Kissenhülle zeigt, wie durch Vereinfachung und Stilisierung, durch straffe Ordnung und Verzicht auf räumliche Elemente eine eigene Formensprache in der Textilkunst entwickelt wurde. Große flächendeckende Pflanzenmotive sind harmonisch mit einbeschriebenen zierlichen Blütenzweigen ergänzt. Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Zentrum für Kunst- und Medientechnologien (DE) FOX Mediadesign (A, Vienna) Susanne, Erbelding Weiss, Judith 2003-Oct-07 Museum; Sammlung; Exponat Collection text/html Inv:D 201 http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D279_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D195_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D200_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D202_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D190_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D196_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_leb/OsmanischeZelte_de.php http://www.tuerkenbeute.de/the/the_lie/WolleSamtSeide_de.php http://www.tuerkenbeute.de/the/the_lie/FaszinationBlumen_de.php Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) 17. Jh. (vor 1691) Osmanisch Copyright 2003, ZKM Karlsruhe, BLM Karlsruhe, FOX Mediadesign - All rights reserved. Technische Angaben Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) D 201 Osmanisch 17. Jh. (vor 1691) Gesamte L 115.50 cm, B 64.00 cm (jeweils mit Einfassung), Deckplatte: lichte L ca. 115.00 cm, lichte B ca. 62.00 cm Samtbrokat; Halbseide; Silberlahn; Seidenseele; Leinen; Baumwollgewebe Erhaltungszustand Silberlahn des Samtes weitgehend geschwärzt. Alte Inventare "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 269: " 1 Polster Überzug von Seiden, mit Gold gewürckt, mit grünem Leinwand gefüttert." Außerdem ein zweiter Yastık aus der "Türckischen Kammer" erhalten, siehe Inv. Nr. D 202. - Drei weitere, im Inventar zur "Türckischen Kammer" unter Nr. 250-252 aufgeführte und 1842 noch vorhandene "Kopfkissenüberzüge" im Revolutionsjahr 1849 aus Schloss Rastatt entwendet. - Die genannten fünf Exemplare gehörten offenkundig zu den im "Badisch-Sachsen-Lauenburgischen Bestandsinventar" von 1691 (GLA 46/4044) verzeichneten "9 türckische pölster so den 10. januar 1691 von Wien kommen und und dem fürsten gehörig seynd", demnach aus dem Besitz von Markgraf Ludwig Wilhelm stammen. - Diese wohl identisch mit den laut "Inventar zur Prager Reise", 1721 (im Zweiten Weltkrieg vernichtet). Im "Verschlag Nr. 26" untergebrachten "10 türckische leere polster". - Aus diesem Bestand dürften auch die in Schloss Favorite und in der Schlosskirche Rastatt verwendeten Stücke stammen.