
<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0">
<channel>
<title>Kissenhülle</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D201_de.php</link>
<description>Die Kissenhülle zeigt, wie durch Vereinfachung und Stilisierung, durch straffe Ordnung und Verzicht auf räumliche Elemente eine eigene Formensprache in der Textilkunst entwickelt wurde. Große flächendeckende Pflanzenmotive sind harmonisch mit einbeschriebenen zierlichen Blütenzweigen ergänzt.</description>
<language>de</language>
<pubDate>Thu, 20 May 2003 19:00:00 GMT</pubDate>
<lastBuildDate>Fri, 10 Oct 2003 16:20:02 GMT</lastBuildDate>
<docs>http://backend.userland.com/rss</docs> 
<generator>PHP4</generator>
<category>Exponat</category>
<copyright>Copyright 2003, ZKM, BLM, FOX</copyright>
<managingEditor>Badisches Landesmuseum Karlsruhe</managingEditor>
<webMaster>FOX Mediadesign, Vienna</webMaster>
<image>
<title>Kissenhülle</title>
<url>http://www.tuerkenbeute.de/media/ex1_Thumb64/D201_00_ex1_64x64.jpg</url>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D201_de.php</link>
<height>64</height>
<width>64</width>
<description>Kissenhülle (yast&amp;#305;k) (mit Tulpen und Pinienzapfen)/Badisches Landesmuseum, Karlsruhe</description>
</image>

<item>
<title>Kissenhülle</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D201_de.php</link>
<description>Die Kissenhülle zeigt, wie durch Vereinfachung und Stilisierung, durch straffe Ordnung und Verzicht auf räumliche Elemente eine eigene Formensprache in der Textilkunst entwickelt wurde. Große flächendeckende Pflanzenmotive sind harmonisch mit einbeschriebenen zierlichen Blütenzweigen ergänzt.</description>
</item>

<item>
<title>Kissenhülle (yast&amp;#305;k) (mit Tulpen und Pinienzapfen)</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D201_02_de.php</link>
<description>Polster- bzw. Kissenhülle. Deckplatte aus halbseidenem metallbroschiertem Samt (Samtbrokat) mit abgepasst gewebtem Muster von entsprechender Disposition: in beiden Richtungen spiegelsymmetrisch gemustertes längsrechteckiges Hauptfeld mit einem von Tulpenfries und Kreis umschlossenen mittleren Stern und großen Zweigen darum. Umlaufende Bordüre, alternierend gefüllt mit Medaillons und Rosetten; an den Rändern der Schmalseiten ein mit Korbtulpen gefüllter Zinnenfries. Wichtigstes pflanzliches Motiv in Hauptfeld und Bordüre der Pinienzapfen. Kettsamt, Grund in siebenbindigem weißem Kettatlas mit hellem Baumwollschuss. Grüne (ursprünglich gelbgrüne) seidene Florkette (Polkette). Metallfaden - Silberlahn (S) um gelbliche, schwach (S)-gedrehte Seidenseele - in fünfbindigem Linksgratschussköper einbroschiert. Das Muster in Flor auf weißem Grund sowie in Weiß innerhalb des Samtflors ausgespart. Mit Metallfäden einbroschiert die Binnenflächen von Rosette und Tulpenfries des Mittelmotivs, die Rosetten der Bordüre, im Hauptfeld außerdem die Nelken, Pinienzapfen, Teile der Tulpen. Als Unterseite der Kissenhülle dient ein leicht gewachstes grünes Leinengewebe (Webebreite 66.00 cm), das wohl erst bei Weiterverwendung in Europa angebracht wurde, darunter sind schmale Streifen eines dunkelgraugrünen Baumwollgewebes erhalten, vermutlich ein Rest der originalen Unterseite. Das Motiv, die Schmalseiten mit Zinnenfriesen zu säumen, soll "auf die seitlichen Verschlüsse der im Zelt als Rückenlehnen benutzten Taschen für die Tücher, Decken und Gewänder der Brautausstattung" zurückgehen (siehe Johanna Zick-Nissen. Begegnung mit Türken. Hamburg 1981, S. 1636).</description>
</item>

<item>
<title>Technische Angaben</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D201_02_de.php#technischeAngaben</link>
<description>&lt;strong&gt;Museum:&lt;/strong&gt; Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Inventar Nummer:&lt;/strong&gt; D 201&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Stilrichtung:&lt;/strong&gt; Osmanisch&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Datierung:&lt;/strong&gt; 17. Jh. (vor 1691)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Maße:&lt;/strong&gt; Gesamte L 115.50 cm, B 64.00 cm (jeweils mit Einfassung), Deckplatte: lichte L ca. 115.00 cm, lichte B ca. 62.00 cm&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Material:&lt;/strong&gt; Samtbrokat; Halbseide; Silberlahn; Seidenseele; Leinen; Baumwollgewebe&lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
<title>Erhaltungszustand</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D201_02_de.php#erhaltungszustand</link>
<description>Silberlahn des Samtes weitgehend geschwärzt.</description>
</item>

<item>
<title>Alte Inventare</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D201_02_de.php#alteInventare</link>
<description>"Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 269: " 1 Polster Überzug von Seiden, mit Gold gewürckt, mit grünem Leinwand gefüttert." Außerdem ein zweiter Yast&amp;#305;k aus der "Türckischen Kammer" erhalten, siehe Inv. Nr. D 202. - Drei weitere, im Inventar zur "Türckischen Kammer" unter Nr. 250-252 aufgeführte und 1842 noch vorhandene "Kopfkissenüberzüge" im Revolutionsjahr 1849 aus Schloss Rastatt entwendet. - Die genannten fünf Exemplare gehörten offenkundig zu den im "Badisch-Sachsen-Lauenburgischen Bestandsinventar" von 1691 (GLA 46/4044) verzeichneten "9 türckische pölster so den 10. januar 1691 von Wien kommen und und dem fürsten gehörig seynd", demnach aus dem Besitz von Markgraf Ludwig Wilhelm stammen. - Diese wohl identisch mit den laut "Inventar zur Prager Reise", 1721 (im Zweiten Weltkrieg vernichtet). Im "Verschlag Nr. 26" untergebrachten "10 türckische leere polster". - Aus diesem Bestand dürften auch die in Schloss Favorite und in der Schlosskirche Rastatt verwendeten Stücke stammen.</description>
</item>
</channel>
</rss>

