de Karlsruher Türkenbeute; Virtuelles Museum Fahne Große Fahne mit islamischem Schriftband Zu den begehrtesten Trophäen bei den Heeren des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden zählten erbeutete Fahnen. Nach altem Kriegsbrauch wurden sie dem Kaiser als Siegeszeichen überbracht. Dieser schenkte die eroberten Feldzeichen meist an den Papst oder an Kirchen weiter, wo sie bei Dank- und Freudenfesten aufgehängt wurden. Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Zentrum für Kunst- und Medientechnologien (DE) FOX Mediadesign (A, Vienna) Susanne, Erbelding Weiss, Judith 2003-Oct-07 Museum; Sammlung; Exponat Collection text/html Inv:D 21 http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_hoh/D23_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_hoh/D30_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_hoh/D24_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_waf/D272_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_hoh/D242_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_leb/Islam_de.php http://www.tuerkenbeute.de/the/the_lie/ZeichenSetzen_de.php http://www.tuerkenbeute.de/the/the_son/DerIslam_de.php http://www.tuerkenbeute.de/the/the_son/TuerkischSachen_de.php http://www.tuerkenbeute.de/the/the_mar/KriegUndDiplomatie_de.php Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) 2. Hälfte 17. Jh. Osmanisch Copyright 2003, ZKM Karlsruhe, BLM Karlsruhe, FOX Mediadesign - All rights reserved. Technische Angaben Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) D 21 Osmanisch 2. Hälfte 17. Jh. L ca. 354.00 cm, B 208.50 cm Seide; Baumwollgewebe; Metallfaden; Vergoldeter Silberlahn; Seidenseele Erhaltungszustand In der Inschrift-Rosette zwei kleine schwarze Brandlöcher. Im Fahnenblatt mehrere Querrisse, vor allem ist der flugseitige Teil des Randbesatzes stellenweise zerschlissen. Der Lahn größtenteils abgerieben. Der blaue Stangen-Durchzug sehr verschossen, desgleichen das Blau im rechteckigen Schriftfeld. - Das Fahnenblatt wurde um 1964 gewaschen und auf der Rückseite ganz mit Crepeline bedeckt, auf der Vorderseite nur der Besatzstreifen an der Spitze und ein jeweils anschließendes, 27.00 cm langes Stück; ebenso wurde der blaue Durchzug mit Crepeline umhüllt. Alte Inventare "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 276: "1 Stück von einer Zelte, rother Seiden Zeug, etwas mit Gold und Silber gestickt, mit blauem Moire vorinne Silberne Blumen, unterhalb ausgeschlagen." - Vermutlich die "türkische grosse fahnen", die laut "Inventar zur Prager Reise" 1721 (im Zweiten Weltkrieg vernichtet) im "Verschlag Nr. 53" verpackt war.