Rechteckiges Fahnenblatt, die Flugseite in Form eines nach außen gerichteten spitzwinkeligen Dreiecks. In analoger Form das aus zwei Längsbahnen mit Mittelnaht zusammengesetzte Innenfeld aus ungebleichter Baumwolle, 15-16 Kettfäden/cm und 9 Schussfäden/cm; stangenseitig in axialer Anordnung ein von drei kleinen runden Scheiben umgebener Halbmond, appliziert aus roter Baumwolle, 19 Kettfäden/cm und 13-14 Schussfäden/cm. Der Randstreifen besteht aus sechs zusammengesetzten Stücken roter Baumwolle; stangenseitig umgeschlagen zum Durchziehen der (nicht erhaltenen) Fahnenstange.
Erhaltungszustand: Die ursprünglich weiße Baumwolle stark nachgedunkelt, die rote Baumwolle ausgebleicht. An verschiedenen Stellen, vorwiegend im flugseitigen Drittel des Innenfeldes und Randstreifens, unterschiedlich große Löcher; die Spitze ist ausgerissen. Das Fahnenblatt wurde 1967 gewaschen und doppelseitig in entsprechend eingefärbter Crepeline eingenäht.
Alte Inventare: "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 92, 93, 94: "3 alte Türckische Fahnen von Baumwollen Zeug, wovon einer mit weißen und 2 mit rothen Spiegels. Von nehmlichem Zeug." download PDF
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Fahne Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) Inv.: D 24 Stilrichtung: Osmanisch Datierung: Spätes 17. Jh. Maße: L 190.00 cm, B 120.00 cm; Randstreifen: B (längsseitig) 15.00-16.00 cm, B (stangenseitig) 8.00 cm Material: Baumwollgewebe
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