de Karlsruher Türkenbeute; Virtuelles Museum Schabracke Schabracke des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden Die Pferdedecke des Markgrafen ist mit reichen Stickereien aus Seide und Metallfaden versehen. Dichte asymmetrisch ineinander geschlungene Akanthusranken mit abzweigenden Nelken, Narzissen und Tulpen füllen die gesamte Schaufläche der Schabracke. Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Zentrum für Kunst- und Medientechnologien (DE) FOX Mediadesign (A, Vienna) Susanne, Erbelding Weiss, Judith 2003-Oct-07 Museum; Sammlung; Exponat Collection text/html Inv:D 4 http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_lud/D2_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_lud/D35_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_lud/D1aud_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_lud/D3_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_bio/AugustGeorg_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_lou/BlickGeschichteBaden_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_lou/SchlachtSlankamen_de.php http://www.tuerkenbeute.de/the/the_mar/Tuerkenlouis_de.php Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) Spätes 17. Jh. Deutsch (?) Copyright 2003, ZKM Karlsruhe, BLM Karlsruhe, FOX Mediadesign - All rights reserved. Technische Angaben Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) D 4 Deutsch (?) Spätes 17. Jh. B 114.50 cm; L 167.00 cm Seide; Silberlahn; Vergoldeter Silberlahn; Seidenseele Erhaltungszustand Starke Gebrauchsspuren. Das von Mottenfraß beschädigte rote Wolltuch verschmutzt, stellenweise abgerieben und fleckig; einige Risse genäht. Die Stickerei, besonders im Hauptfeld, ist sehr schadhaft und weist unterschiedlich große Fehlstellen auf; der Lahn ist vielfach abgerieben. Die Reliefstickerei, vor allem an den beiden vorderen Monogrammen, an den erhabenen Partien z.T. bis auf die plastische Füllung abgerieben. Alte Inventare "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 275: "1 Pferds Decke von rothem Tuch, mit Gold gestickt, an denen 4 Ecken mit einem verzogenen Nahmen, und dem Fürsten Huth erhaben mit Gold und Silber gestickt, auch Leinwand gefüttert; Solle der Prinz Louis im Feld gebraucht haben, so von dem Stall-Amt ohnlängst anhero gegeben worden." - Zweifellos die im "Inventarium Über die bey dahiesig fürstlichem Marstall" aufgeführte "Scharlachene Türckhische Satteldeckh ... an denen 4. Eckhen mit einem verzogenen Nahmen, und Fürsten Huth von gold ... Prinz Louis haben solche im Feld gebraucht", die erst nach dem Tod August Georgs laut Inventarvermerk der "Liquidations-Commission" vom 17. Dezember 1771 nachträglich auf Anordnung des Markgrafen Karl Friedrich in die "Türckische Kammer" gelangt ist.