de Karlsruher Türkenbeute; Virtuelles Museum Prunkschabracke Prunkschabracke mit Zierbeschlägen (Rosetten) Die Schabrackenteile wurden aus blauem Seidensamt gefertigt. Beschläge aus vergoldetem Silberblech, die florale Elemente, Silberrosetten und Sechsecksterne aufweisen, zieren die Schauseiten. Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Zentrum für Kunst- und Medientechnologien (DE) FOX Mediadesign (A, Vienna) Susanne, Erbelding Weiss, Judith 2003-Oct-07 Museum; Sammlung; Exponat Collection text/html Inv:D 118 http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D115_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D133_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D168_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D157_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_han/OsmaniscMetallkunst2_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_kri/HeerwesenOsmanen_de.php Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) 2. Hälfte 17. Jh., vor 1687 Osmanisch Copyright 2003, ZKM Karlsruhe, BLM Karlsruhe, FOX Mediadesign - All rights reserved. Technische Angaben Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) D 118 Osmanisch 2. Hälfte 17. Jh., vor 1687 Brustblatt: H (mit Borte) 70.00 cm, B (oben) 52.00 cm, B (mit Borte) 72.50 cm; linke Flankendecke: H (Widerrist) 82.00 cm, H (Kruppe) 77.00 cm, L 149.00 cm; rechte Flankendecke: H (Widerrist) 83.00 cm, H (Kruppe) 76.00 cm, L 149.00 cm; Blattappliken: H 10 Seidensamt; Baumwollgewebe; Silberlahn; Vergoldeter Silberlahn; Seidenseele; Seidenbrokat; Silberblech; Vergoldetes Silberblech; Eisen; Filz; Halbseidenkettatlas Erhaltungszustand 1988 in den Museumswerkstätten umfassend restauriert: Der nachgedunkelte, stellenweise fleckige und abgescheuerte, z.T. ausgefallene Flor des Samtes wurde gesäubert; durch verdrehte Appliken entstandene Druckstellen konnten nicht beseitigt werden. Das brüchige, stellenweise fleckige Atlasfutter, das insbesondere auf dem Brustblatt stark zerstört ist, wurde auf diesem mit gelb eingefärbter und punktuell festgenähter Crepeline abgedeckt; vereinzelte Risse und kleinere Löcher im Futterstoff wurden mit gelb eingefärbtem Baumwollatlas unterlegt. Der stark beschädigte Behang aus Seidenbrokat, dessen Kette fast völlig ausgefallen ist bzw. dessen lose liegende Fäden bei einer älteren Restaurierung festgeklebt worden sind, ist jetzt nach sorgsamer Reinigung mit rosa eingefärbter, punktuell aufgenähter Crepeline gesichert; zur Stabilisierung wurde auf der Rückseite der Borte ein gelb eingefärbter Baumwollatlas unterlegt. Beschädigte bzw. fehlende Gurte sowie drei Schnallen erneuert. Die Appliken wurden gereinigt und poliert, verschiedentliche Deformierungen und Beschädigungen konnten nicht beseitigt werden. Alte Inventare "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 21, 22, 23: "1 dito [Pferd Zeug] in denen nemlichen Stücken, und Zierathe bestehend, nur etwas andere Facon." - Da die vier Prunkschabracken Inv. D 115, D 118, D 117, D 116 in allen Inventaren stets zusammen in unmittelbarer Folge aufgeführt sind, ist vorliegendes Exemplar zweifellos identisch mit der im "Inventar zur Prager Reise" 1721 (im Zweiten Weltkrieg vernichtet) unter "Verschlag Nr. 27" erwähnten "1 dito dergleichen" (vorangehende Schabracke beschrieben als "1 türkische grosse waldrap blau mit silber"). - Unter Nr. 32 auch in der "Consignation" nach 1721 (GLA 47/1998) enthalten.