de Karlsruher Türkenbeute; Virtuelles Museum Schabracke Schabracke (gelbe Seide mit Drahtstickerei) Die rechteckige Pferdedecke ist mit prächtiger Drahtstickerei versehen. Das Hauptfeld der Stickerei besteht aus zwei großen, fünffach gestuften Rosetten, die von einem Spitzoval aus zwei Blattrispen mit abzweigenden Tulpen und Rosetten umschlossen sind. Die Bordüre zieren ebenso Rosetten in Medaillons, denen Nelken entsprießen. Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Zentrum für Kunst- und Medientechnologien (DE) FOX Mediadesign (A, Vienna) Susanne, Erbelding Weiss, Judith 2003-Oct-07 Museum; Sammlung; Exponat Collection text/html Inv:D 121 http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D144auc_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D157_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D123_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D137_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rei/D150_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_all/D218_de.php http://www.tuerkenbeute.de/the/the_lie/FaszinationBlumen_de.php Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) Spätes 17. Jh. Osmanisch Copyright 2003, ZKM Karlsruhe, BLM Karlsruhe, FOX Mediadesign - All rights reserved. Technische Angaben Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) D 121 Osmanisch Spätes 17. Jh. L (ohne Fransenborte) ca. 135.00 cm; gestickte Platte: L (ohne Fransenborte) 84.00 cm, B (ohne Fransenborte) 156.00 cm Samt; Baumwollgewebe; Leinwand; Silberdraht; Vergoldeter Silberdraht; Vergoldeter Silberlahn; Seidenseele; Halbseidenkettatlas; Baumwollfaden; Leinenzwirn Erhaltungszustand Viele Fransen fehlen. Drahtstickerei ungleichmäßig oxydiert. Alte Inventare "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 29: "1 dito [Sattel Decke], ganz goldreich gestickte, daß der Grund nicht zu sehen, ebenfalls mit Goldschnür besezt, und gelbem Taffet gefüttert." - Zweifellos identisch mit der laut "Inventar zur Prager Reise" 1721 (im Zweiten Weltkrieg vernichtet) in den "Verschlag Nr.2" hinzugepackten "1 türkische pferdt deken mit silber und gold gelb gefüttert". - Ob es sich dabei um eine der im "Nachlaßinventar des Markgrafen Hermann" von 1691 (GLA 46/3577) aufgeführten "Zwey türck. schabrackhen ganz silber und goldt" handelt oder vielleicht auch um jene, bereits im "Schloßinventar Schlackenwerth" von 1685 (im Zweiten Weltkrieg vernichtet) enthaltene "1 türckisch gantz mit gold gestückte Schabracken", bleibt ungeklärt.