Rechteckiges, vergoldetes Silberblech mit Mittelgrat, oben und unten blattförmig gelappt: gravierte Randlinien, in der Mitte das bekrönte Schildwappen des Fürsten von Siebenbürgen, umgeben von Stern und Adler sowie Mondsichel und sieben Burgen. Umschrift: "MICHAEL APAFI DGPT PRHD SCO 1686" (= Michael Apafi Dei Gratia Princeps Transsilvaniae Partium Regni Hungarici Dominicus et Siculorum Comes 1686). Auf der Rückseite vier aufgelötete Bandschlaufen. Unter türkischem Einfluss wurde Michael I. Apafi (1632-1690) zum Fürsten von Siebenbürgen gewählt (1661), geriet in deren völlige Abhängigkeit und beteiligte sich 1683 an der türkischen Belagerung Wiens. Nach dem siegreichen Vordringen des kaiserlichen Heeres in Ungran musste er sich 1686 der österreichischen Schutzherrschaft unterstellen.
Alte Inventare: "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 83: "1 Pferd-Zaum-Beschläg Silber Vergold, bestehend in: 198 Stück kleinen Knöpfe. 7 Spizlen. 14 Schüberle. 7 Schnällele. 1 Naßenblatt 1 große und 4 kleine Bucklen, 1 rundes Vergoldes Stirn Blatt an 4 Stück silbernen Kettlen nebst 4 Stück besonderen Kettlen." Die 198 Knöpfe fehlen. Inv. D 145 a-g download PDF
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Zaumzeugbeschlag Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) Inv.: D 145 d Stilrichtung: Siebenbürgisch Datierung: 1686 Maße: H 8.30 cm, B 4.20 cm Material: Vergoldetes Silberblech
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