Anhänger aus vergoldetem Silberblech, eingefasst von einem gerippten Draht, aufsitzend eine gedrückte Kugel mit Mittelgrat. In diese ist eine Öse in Dreiecksform eingesteckt. Augen, Mund und Nase der zu einem Halbmondgesicht ausgeschnittenen Scheibe sind zusätzlich graviert. Kreis-und blattförmige Durchbrüche flankieren einen Rhombus unterhalb der Kugel. An der Nase hängt ein sechszackiger Stern. - Solche Zierscheiben bildeten den Abschluss des Halsgehänges eines Zaumzeuges (vgl. Ungarische kriegsgeschichtliche Denkmäler in der Millenniums-Landesausstellung. Verf. von Johann Szendrei. Budapest 1896, S. 791, Nr. 47955).
Alte Inventare: "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 86: "1 Pferd-Zaum-Beschläg, bestehend in: 2 großen Bucklen, 2 kleinere dito 1 Knopf worunter 1 Buckel geschraubt 1 rundes Blech, 1 halber Mond mit einem Sternle 72 Stück Schüberle, samt Spitzle, alles silber und Vergold." Die "72 Stück Schüberle, samt Spitzle" fehlen. download PDF