de Karlsruher Türkenbeute; Virtuelles Museum Panzerhandschuh Armschiene mit Handschutz (mit Silbertauschierung) Die Armschiene mit Handschutz hat auf beiden Gelenkschienen silbertauschierte Ornamente. Vergoldete Silberrosetten zieren die Schmalseiten und die Außenränder. Der angenietete Handschutz in Form eines Fäustlings besteht aus einem dichten Geflecht kleiner Eisenringe. Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Badisches Landesmuseum Karlsruhe (DE) Zentrum für Kunst- und Medientechnologien (DE) FOX Mediadesign (A, Vienna) Susanne, Erbelding Weiss, Judith 2003-Oct-07 Museum; Sammlung; Exponat Collection text/html Inv:D 13 http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rus/D14_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rus/D9_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rus/D10_de.php http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rus/G4_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_han/OsmaniscMetallkunst2_de.php http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_kri/OsmanischeArmee_de.php Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) 2. Hälfte 17. Jh. Osmanisch Copyright 2003, ZKM Karlsruhe, BLM Karlsruhe, FOX Mediadesign - All rights reserved. Technische Angaben Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) D 13 Osmanisch 2. Hälfte 17. Jh. L ca. 50.00 cm; Armschiene: L 31.40 cm, B 9.30 cm; Handgelenkplatten: L 10.30 cm, B 3.50 cm; Fäustling: L 17.50 cm Eisen; Messing; Silber; Vergoldetes Silber; Leder; Seide Erhaltungszustand Arm- und die beiden Gelenkschienen mit starken Korrosionsnarben. Die äußere Gelenkschiene am gelochten Rand ausgebrochen. 8 Messingringe fehlen. Am (jetzt losen) Fäustling ist das Ringgeflecht stellenweise ausgerissen und die Leder-Seide-Einfassung bis auf einen Rest ausgerissen. Der Besatz mit Rosetten ist wohl nicht vollständig erhalten. Das Leder- sowie das stark verschlissene Seidenfutter stellenweise zerrissen. Alte Inventare "Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 160: "1 Panzer Handschuhe, von Eisen Dratt, mit meßingenen Bucklen, und einer Arm Schin aus 3 Stücken bestehend, von schlechtem Silber, Vergold, mit einem blauen Türckis und 12 Roßetlen besezt." - Offensichtlich identisch mit dem in der "Consignation" nach 1721 (GLA 47/1998) unter Nr. 5 beschriebenen "Silberner Zihr vergoldter Husarn Armb Harnisch mit einen Türckis sambt 12 Diamanteln umbher versetzt". - Wahrscheinlich der bereits im "Badisch-Sachsen-Lauenburgischen Bestandsinventar" von 1691 (GLA 46/4044) aufgeführte "1 Ungarische Arm Harnisch", der im "Inventar zur Prager Reise" 1721 (im Zweiten Weltkrieg vernichtet) unter "Verschlag Nr. 19" als "1 silbern hussarn arm harnisch" wiederkehrt.