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<title>Panzerkappe</title>
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<description>Die prächtigste unter den Panzerkappen der Karlsruher Sammlung ist auf der Kalotte mit goldtauschierten Blumenmedaillons und einer Umschrift geschmückt. In den mit zierlichen Korallen behängten Nackenschutz sind ringsum Messingringe rautenförmig eingeflochten.</description>
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<pubDate>Thu, 20 May 2003 19:00:00 GMT</pubDate>
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<copyright>Copyright 2003, ZKM, BLM, FOX</copyright>
<managingEditor>Badisches Landesmuseum Karlsruhe</managingEditor>
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<title>Panzerkappe</title>
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<description>Panzerkappe mit Nackenschutz/Badisches Landesmuseum, Karlsruhe</description>
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<title>Panzerkappe</title>
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<description>Die prächtigste unter den Panzerkappen der Karlsruher Sammlung ist auf der Kalotte mit goldtauschierten Blumenmedaillons und einer Umschrift geschmückt. In den mit zierlichen Korallen behängten Nackenschutz sind ringsum Messingringe rautenförmig eingeflochten.</description>
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<title>Panzerkappe mit Nackenschutz</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rus/D9_02_de.php</link>
<description>Sog. kaukasischer Typ: Flachgewölbte Kalotte aus Eisen, am Scheitel eine plastisch aufgenietete, vergoldete Rosette mit Öse. Der Rand der Kappe ist gelocht, daran angehängt der lange Nackenschutz aus einem dichten Geflecht feiner vernieteter Eisenringe (Dm ca. 4.00 mm), der auch Stirn und Wangen bedeckt und vor dem Gesicht rechteckig ausgeschnitten ist. Im unteren Drittel des Kettengeflechtes sind rundum Messingringe als rautenförmiges Ornament eingeflochten; Saum und Ausschnitt sind mit kleinen Korallen auf zierlichen Messingdrahtspiralen behängt. Auf der Wölbung der Kalotte in Goldtauschierung drei spitzovale Medaillons, gefüllt mit stilisierten Blatt- und Blumenranken, dazwischen je ein Blütenzweig. Zwischen zwei feinen Randlinien eine sechsteilige Umschrift in ta'lik: Nach Lesart und Übersetzung von Zygmunt Abrahamowicz: "Einen Schild besaß jener vorzügliche Reiter, Von des Himmels Gestalt, von der Beschaffenheit eines Spiegels (gemeint ist die reich mit Juwelen besetzte Rückseite eines Spiegels). Gewölbt war er wie das Himmelszelt, Er war voll von Edelsteinen, Perlen, Juwelen. Die Keule, alles Spitze [- die Lanz' und den Pfeil -] parierendes Schildlein am Ringelpanzer, buntgeschmückter Schild".</description>
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<title>Technische Angaben</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rus/D9_02_de.php#technischeAngaben</link>
<description>&lt;strong&gt;Museum:&lt;/strong&gt; Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Inventar Nummer:&lt;/strong&gt; D 9&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Stilrichtung:&lt;/strong&gt; Osmanisch&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Datierung:&lt;/strong&gt; 17. Jh.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Maße:&lt;/strong&gt; Panzerkappe: Dm 15.60 cm; Nackenschutz: L 35.00-36.00 cm; Gesichtsausschnitt: H ca. 23.00 cm, B 11.00 cm&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Material:&lt;/strong&gt; Eisen; Korallen/Schmuckstein; Messingdraht; Vergoldung&lt;br /&gt;
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<title>Erhaltungszustand</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rus/D9_02_de.php#erhaltungszustand</link>
<description>Auf der Kalotte geringe Korrosionsnarben; die Goldtauschierung ist stellenweise ausgebrochen. Das Ringgeflecht an der Aufhängung und am Saum mehrfach ausgerissen; der Korallenbehang z.T. abgerissen.</description>
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<title>Alte Inventare</title>
<link>http://www.tuerkenbeute.de/sam/sam_rus/D9_02_de.php#alteInventare</link>
<description>"Türckische Kammer" (GLA 47/1998) Nr. 159: "1 dito, die Schalle etwas mit Gold incrustirt, und die Kape mit Coralen umhengt." - Da in allen späteren Inventaren nie mehr als die erhaltenen drei Panzerkappen aufscheinen, ist vorliegendes Exemplar zweifellos eine der im "Inventar zur Prager Reise" 1721 (im Zweiten Weltkrieg vernichtet) unter "Verschlag Nr. 19" aufgeführten "3 türkische panzer Kappen", die in der "Consignation" nach 1721 (GLA 47/1998) Nr. 27 wiederkehren.</description>
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