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| Säbel mit Inschriftenmedaillon www.tuerkenbeute.de/sam/sam/sam_waf/DVII_02_de.php |
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Leicht gekrümmte, einschneidige (stark verschliffene Damast-?) Klinge mit vielfältigen, eingeschwärzten Gravuren. Am Klingenansatz beidseitig unter den Mitteleisen je eine Ornamentkartusche. Auf der Vorderseite Rundmedaillon mit der Inschrift: "Gott ist Eroberer/Sieger". Im schildförmigen Feld daneben vielleicht die Darstellung der persischen Fee "Peri". Das anschließende lange Schriftband trägt eine Trug-Schrift, deren fragmentarisches Ende an den Schluss der Sure LXI, 13 erinnert (vgl. Inv. G 168). -Zweischaliger Vogelkopf-Griff aus grün-braunem Horn mit Fischgrätmuster und drei schraffierten Nietköpfen aus Messing. Glattes Griffband aus Messing mit graviertem Rautenmuster. Aus zwei Teilen gegossene Parierstange aus vergoldetem Messing mit abgeflachten, gravierten Kugelknäufen, verziert mit einer mit gepunztem Sternmuster besetzter Arabeske über geschnittenem Fond. Alte Inventare: Die Herkunft des Säbels konnte inventarmäßig nicht geklärt werden. Literatur: Karlsruhe 1991, Nr. 135 |
![]() Die auf die Klinge eingravierte arabische Inschrift des Rundmedaillons lautet "Gott ist Eroberer/Sieger". Daten & Fakten: Badisches Landesmuseum, Karlsruhe (Zähringer Stiftung) Inv.: D VII Stilrichtung: Osmanisch Datierung: Spätes 17. Jh. Maße: L 88.00 cm; Klinge: 76.10 cm Material: Horn; Messing; Vergoldetes Messing; Stahl |