Gekrümmte, einschneidige, gegen die Spitze zweischneidige (stark verschliffene Damast-?) Klinge mit eingeschwärzten Gravuren. Auf der Vorderseite ein rundes, kalligrafisch kunstvoll gestaltetes Medaillon, flankiert von (später hinzugefügten) Mondsicheln mit Stern und einer Wolke, mit der Inschrift: "Gott ist Eroberer/Sieger"; auf der Rückseite ein langes Schriftband - darunter Mondsichel mit Punkt - mit dem fragmentarischen Text von Sure LXI, 13: "[Ihr werdet bekommen] Hilfe von Allah und nahen Sieg. Und verkünde Freude den Gläubigen!". Zweischaliger Vogelkopf-Griff aus braungrünem Horn mit Fischgrätmuster und drei Messingnieten. Glattes Griffband aus Messing. Aus zwei Teilen gegossene Parierstange aus vergoldetem Messing mit abgeflachten Knaufenden, verziert mit einer mit gepunztem Sternmuster besetzten Arabeske über geschnittenem Fond.
Erhaltungszustand: Ende des rückseitigen, oberen Mitteleisens abgebrochen.
Alte Inventare: "Großherzogliche Gewehr Kammer" (GLA 56/41), Karlsruhe 1835, S. 16, Nr. 121: "Ein do. [persischer oder wallachischer Säbel, wahrscheinlich Damast]." download PDF