Breite, schwach gekrümmte, leicht hohlgeschliffene Klinge mit vorspringendem Rücken und etwas verbreiterter, zweischneidiger Spitze; auf der Rückseite sind im oberen Drittel zwei mit dem Rücken gegenständig angeordnete Halbmonde eingeschlagen, geschwärzt und mit Strich- und Punktdekor gefüllt. Griffschalen in Vogelkopfform aus braunem Holz mit geripptem Fischgrätmuster; von je drei Nietplättchen nur eines erhalten; glattes silbernes Griffband. Beiderseits abwärts gebogene, zweischalig gegossene Parierstange aus Silber mit eingerollten Rosetten an den Enden; auf der Vorderseite gravierte und ziselierte Mittelrosette und Blumenranken vor gepunztem Grund; auf der glatten Rückseite feingravierte Ranke mit vier Tulpenblüten.
Alte Inventare: "Großherzogliche Gewehr Kammer" Karlsruhe 1835 (GLA 56/4118), S. 16, Nr. 123: "Ein breiter d.° [persischer oder Wallachischer Säbel]." download PDF