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<title>Die Macht der Töne und Worte</title>
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<description>Musik war im Osmanischen Reich allgegenwärtig. Im Sultanspalast ertönte klassische Kunstmusik mit komplizierten Melodienfolgen. Auf dem Land liebte man die einfachen Klänge der Volksmusik, die Soldaten im Feld ermutigte die Janitscharenkapelle. Auch für Literatur, vor allem die Lyrik und Theater, z.B. das Schattentheater Karagöz, begeisterte man sich.</description>
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<pubDate>Thu, 20 May 2003 19:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Die Macht der Töne und Worte</title>
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<description>Janitscharenkapelle/Topkap&amp;#305; Saray&amp;#305; Müzesi, Istanbul</description>
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<title>Die Macht der Töne und Worte</title>
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<description>Die Osmanen waren große Musikliebhaber. Daher gab es eine Vielfalt von Instrumenten wie etwa Saiten-, Blas-, Streich- und Rhythmusinstrumente, sowie mehrere Musikrichtungen. Die Sultane, in deren Palast sich eine eigene Musikschule befand, erfreuten sich an der klassisch-osmanischen Musik. In den Dörfern tanzte man zu Volksmusik und sang melancholische Balladen. Aus dem sakralen Bereich stammten gesungene Gebete, der Sprechgesang des Muezzins sowie die Meditationsmusik der Derwische. Berühmt war die türkische Militärmusik (mehter) mit ihren temperamentvollen Oboen- und Trommelklängen. Eine Kapelle aus Janitscharen begleitete das Heer auf den Feldzügen und musizierte, um die eigenen Soldaten zu ermutigen und den Gegner zu demoralisieren. Die Janitscharenmusik hatte auch Einfluss auf die europäische Musik, die sich zu Kompositionen &amp;#8222;alla turca&amp;#8220; mit orientalischer Instrumentierung inspirieren ließ.&amp;lt;br /&amp;gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;
Das umfangreiche Schrifttum der Osmanen umfasste Prosaliteratur, theologische Werke sowie die klassische Hofliteratur, vor allem die Lyrik. Diese war aufgrund ihrer sprachlichen Stilisierung nur den Gebildeten verständlich. Im Volk wurden Märchen und Legenden von fahrenden Sängern tradiert. Auch das komisch-satirische Schattentheater, nach seinem Hauptakteur Karagöz benannt, war eine Erscheinungsform der Volksdichtung.</description>
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