Themenreise: Mit Kaftan und Turban
... Kleider machen Osmanen
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Mann mit Tulpe/Topkapı Sarayı Müzesi, Istanbul
Der junge Osmane trägt einen langen grünen Kaftan. Mit der rechten Hand entblößt er einen im Gürtel steckenden Dolch, ein Statussymbol der Reichen, in der Linken hält er mit einer Attitüde, die Feinheit und Kultiviertheit ausdrücken soll, eine Tulpe.
Im Osmanischen Reich gab es kaum wechselnde Moden, sondern einen einheitlichen Kleidungsstil: Männer trugen Pumphosen, einen gegürteten Leibrock und ein Übergewand (Kaftan) sowie einen Turban. Frauen kleideten sich in lange Hosen und ein gegürtetes Mantelkleid. Zudem war die Bevölkerung an eine Kleiderordnung gebunden, die Aufschluss über den sozialen Rang gab.